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DER AUSZUG AUS ÄGYPTEN (EXODUS)

Dieses Wagenrad wurde auf dem Grund des Roten Meeres gefunden.

 

Es ist ein ägyptisches Speichenrad, wobei das Rad und die Deichsel, die einst aus Holz waren, von Korallen überwachsen sind. Im Hintergrund befindet sich wahrscheinlich der von Korallen überwachsene Rest des Wagens. Nach Aussage von Ägyptologen wurden 4-speichige Räder in der Zeit/Dynastie verwendet in der Israel aus Ägypten auszog.

 

Aber wo genau wurde es gefunden?

 

 

Es wird Ihre gesamten Vorstellungen über Moses Durchzug durchs Rote Meer von Grund auf verändern, da die Antwort mehr als überraschend ist.

 

Unsere Geschichte fängt damit an, dass Moses, nachdem er einen Ägypter getötet hat (2.Moses 2:11,12), flieht; und zwar nach Midian, wo er 40 Jahre lebte (Apostelgeschichte 7:30).

 

"Und es kam vor den Pharao, und der trachtete danach, Mose umzubringen. Aber Mose floh vor dem Pharao und hielt sich im Land Midian auf."     2.Mose 2:15

 

Dort heiratet Mose Zippora, die Tochter Jethros. Als er dessen Schafe hütete, erschien ihm Gott im brennenden Dornbusch. Moses sollte zurück nach Ägypten um die Israeliten wegzubringen. Wohin?

 

"... Wenn du das Volk aus Ägypten geführt hast, werdet ihr an diesem Berg Gott dienen!"   2.Mose 3:12b

 

an den Berg mit dem Dornbusch, im Land Midian, dem Berg Sinai (Apostelgeschichte 7:30).

 

Mose wollte zum Vorwand vom Pharao nur 3 Tage um schlussendlich die Flucht anzutreten.

 

"Und sie sprachen (zum Pharao): Der Gott der Hebräer ist uns begegnet; wir wollen drei Tagereisen weit in die Wüste ziehen und dem HERRN, unserem Gott, Opfer darbringen, damit er uns nicht mit der Pest oder mit dem Schwert schlägt!"

                                                                                                                        2.Mose 5:3

 

Danach kommt es zu den 10 Plagen, bis der Pharao die Israeliten endlich ziehen lässt.

Sie starteten in Sukkot, in Ägypten, und gingen Tag und Nacht drei Tage lang

 (2.Mose 13:20-22).

 

Schließlich sagte Gott zu Moses

 

"Sage den Kindern Israels, dass sie umkehren und sich vor Pi-Hachirot lagern, zwischen Migdol und dem Meer; gerade gegenüber von Baal-Zephon sollt ihr euch am Meer lagern! Denn der Pharao wird von den Kindern Israels sagen: Sie irren im Land umher, die Wüste hat sie eingeschlossen!"     2.Mose 14:2,3

 

Zuvor brachten die Kundschafter dem Pharao die Botschaft, dass Israel geflohen sei und nicht wie ausgemacht nur 3 Tagesreisen weit in die Wüste gegangen waren 2.Mose 14:5

Der Pharao jagte den Israeliten nach und holte sie 15-20 Tage danach an der oben erwähnten Stelle am Meer ein:

 

"Und er spannte seine Wagen an und nahm sein Kriegsvolk mit sich. Er nahm auch 600 auserlesene Streitwagen mit und alle (übrigen) Streitwagen in Ägypten und Wagenkämpfer auf jedem."     2.Mose 14:6,7

 

Zu diesem Zeitpunkt waren die Israeliten bereits mindestens 8 Tagesreisen in Richtung Midian unterwegs.

 

Die ägyptische Armee bestand also auch aus Fußvolk. Da die Israeliten Tag und Nacht zogen, allerdings langsamer als das ägyptische Heer - dieses wiederum nur am Tag ziehen konnte - war dies der Grund, warum die Israeliten erst so spät eingeholt wurden.

 

Gott sagte zu Moses er solle seinen Stab heben und das Meer teilen. Und es wurde Nacht (2.Mose 14:15-20).

 

"Als nun Mose seine Hand über das Meer ausstreckte, da ließ der HERR das Meer die ganze Nacht durch einen starken Ostwind ablaufen; und er machte das Meer zu trockenem Land, und die Wasser teilten sich. Und die Kinder Israels gingen mitten in das Meer hinein auf dem Trockenen, und das Wasser war ihnen wie eine Mauer zu ihrer Rechten und zu ihrer Linken."   2.Mose 14:21,22

 

Der Wind blies vom Osten und erst am Morgen gingen die Israeliten und die Ägypter durchs Meer.

 

"Die Ägypter aber jagten ihnen nach und zogen hinter ihnen her, alle Rösser des Pharao, seine Streitwagen und seine Reiter, mitten ins Meer. Und es geschah, als die Morgenwache kam, da schaute der HERR aus der Feuersäule und der Wolke auf das Heer der Ägypter und verwirrte das Heer der Ägypter. Und er löste die Räder von ihren Streitwagen und brachte sie ins Gedränge...."       2.Mose 14:23-25a

 

Mose hob abermals den Stab und das Meer kam zurück - und zwar vom Westen, also hinter den Ägyptern!

 

"Da streckte Mose seine Hand aus über das Meer, und das Meer kam beim Anbruch des Morgens wieder in seine Strömung, und die Ägypter flohen ihm entgegen. So stürzte der HERR die Ägypter mitten ins Meer. Denn die Wasser fluteten zurück und bedeckten die Streitwagen und Reiter der ganzen Macht des Pharao, die ihnen ins Meer nachgefolgt waren, so dass auch nicht einer von ihnen übrigblieb."      2.Mose 14:27.28

 

Die Ägypter lagen danach tot am Strand wo Israel war. Sie wurden an die Küste Saudi Arabiens angeschwemmt. Hier konnten sich die Israeliten auch mit Waffen versorgen, da sie als Sklaven keine Waffen aus Ägypten mitgenommen haben, sie aber kurze Zeit später eine Schlacht zu kämpfen hatten. Dies war die einzige Möglichkeit an Waffen zu gelangen.

 

"So errettete der HERR Israel an jenem Tag aus der Hand der Ägypter. Und Israel sah die Ägypter tot am Ufer des Meeres."    2.Mose 14:30

 

Soweit die Zusammenfassung der Geschichte wie sie die Bibel berichtet.

Die Fortsetzung finden sie unter der Rubrik "Berg Sinai in Arabien"

Was wissen wir jetzt, und wonach müssen wir suchen?

  • Moses sollte zurück nach Midian zum Berg Sinai
  • Um sie herum war Wüste
  • Das Lager am Meer musste groß genug sein um ganz Israel (ca. 2-3 Mio. Menschen) und dem Heer der Ägypter für mindestens eine Nacht Platz zu bieten
  • Es kam ein Ostwind
  • Die Wagenräder wurden von den Wagen getrennt
  • Das Meer kam hinter den Ägyptern zurück (vom Westen)
  • Alle Ägypter kamen um und lagen angeschwemmt an dem Strand wo Israel war (im Osten)

Um Videoaufnahmen anzusehen verweise ich Sie auf die Filme von "ArkDiscoveries"

 

Siehe unten  (nur in englischer Sprache verfügbar)

 

 

Hier sehen Sie die Route, die die Israeliten auf ihren Weg zum Berg Sinai genommen haben.

 

Deutlich kann man erkennen, dass das Rote Meer auf beiden Seiten der Sinai genannten Halbinsel, verläuft. Der Name wurde der Halbinsel gegeben aufgrund der Annahme das sich der Berg Sinai auf ihr befindet und nicht umgekehrt: Links der Golf von Suez, rechts der Golf von Akaba.

 


Bildquelle: www.arkdiscovery.com

 


Bildquelle: www.arkdiscovery.com

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf dieser älteren Karte kann man genau die Lage von Midian erkennen, so wie es auch die Funde bestätigen.


Bildquelle: www.finalfrontier.org.uk

 

 

 

 

 

Diese Satellitenaufnahme zeigt die Nuweiba Bucht im Golf von Akaba auf dem die Israeliten und die Ägypter zusammentrafen bevor das 'Rote Meer' geteilt wurde.

 

Links von der Bucht erkennt man den "Wadi-Watir", den einzigen Zugang zu der Bucht. Auf diesem Weg müssen die Israeliten und auch das Heer der Ägypter die Nuweiba Bucht erreicht haben.

 

Der Wadi-Watir ist auch jene Schneise im Gebirge, durch die der Sand der Wüste in die Bucht und weiter ins Meer geschwemmt wurde. Der Großteil davon muss beim ablaufen der Sintflut hinein gespült worden sein. Die heutige Niederschlagsmenge wäre zu gering um dies zu bewerkstelligen.

 

Wenn man vom Westen aus der Wüste auf die Bucht zukommt ist dies der erste Blick auf das Rote Meer der sich ergibt. Im Hintergrund erkennt man schon die Gebirge von Midian.


Bildquelle: www.sdaglobal.org

 

 

Diese Aufnahme zeigt dass im Süden durch die Berge kein Entkommen möglich war.


Bildquelle: www.sdaglobal.org

Dieses ägyptische Fort ist im Norden von Nuweiba erbaut worden und sperrte den Fluchtweg in dieser Richtung ab.

 

Es zeigt auch, dass die Ägypter auch noch so weit im Osten ihr Territorium hatten.

Diese Säule, die im flachen Wasser der Bucht gefunden wurde, wird in die Zeit Salomons datiert. Sie besteht aus rotem Granit, einem Stein der in der Gegend nicht vorkommt.

 

Die Säule selbst wurde in der Nähe des Fundorts in den Boden einbetoniert.

 

Eine ähnliche Säule wurde auch auf der anderen Seite des Meeres entdeckt. Diese wurde aber entfernt und durch eine Plakette im Boden ersetzt. Inschriften geben Hinweise, dass hier der Übergang der Israeliten durch das Rote Meer war.


Bildquelle: www.squidoo.com
 


Bildquelle: www.arkdiscovery.com

 

 

 

 

Hier ist eine Gesamtübersicht der Bucht.

 

In der Mitte ist der Zugang aus der Wüste zu erkennen auf dem die Israeliten und auch die Ägypter die Halbinsel betraten.


Bildquelle: www.arkdiscovery.com

 

 

Auf dieser arabischen Landkarte ist Nuweiba mit einem Zunamen angegeben:

 

"Nuwayba' al Muzayyinah"

 

Übersetzt bedeutet es:

 

"Wasser des Mose offen"

 

Offensichtlich war es in früheren Zeiten bekannt, dass sich an dieser Stelle der Durchzugsort durchs Meer von Mose und den Israeliten befindet.


Bildquelle: www.arkdiscovery.com

 

 

 

 

Dies war der Anblick der sich den Israeliten bot als sie über das Meer in Richtung Osten schauten.

 

Auf der anderen Seite sind die Berge von Midian, das heutige Saudi-Arabien zu erkennen.

Im 2.Mose 15:8 lesen wir:

 

"Durch den Hauch deines Zorns türmte das Wasser sich auf; es standen die Wogen wie ein Damm, die Fluten erstarrten mitten im Meer."

 

Das hebräische Wort "qapha" das mit "erstarrten" übersetzt wurde, wird auch benutzt um den Übergang von Wasser zu Eis zu beschreiben.

 

Das bedeutet, dass durch den starken Wind, der übernatürlich war da er von Gott kam, das Meerwasser gefror und somit eine Eiswand bildetet die im Osten, wo der Wind zuerst anfing, am dicksten und gegen Westen hin am dünsten war. Das Rote Meer ist natürlich salzhaltig (3.7% - 4.3%), der Gefrierpunkt bei Meerwasser liegt bei durchschnittlich -1.9°.

 

Dies gefrieren erklärt wiederum weshalb das Wasser hinter den Ägypter hereinbrach und sie am Strand vor den Füßen der Israeliten angeschwemmt wurden; das Eis war im Westen eben am dünsten und brach dort zuerst ein.

 

".......Und Israel sah die Ägypter tot am Ufer des Meeres."   2.Mose 14:30b

 

Auch heute noch gibt es Dörfer im Iran wo die Einwohner zwei parallele Mauern ziemlich eng nebeneinander aufrichten; in diesen Zwischenraum wird Wasser gegossen das der Wind der nachts weht gefrieren lässt.

Auf dieser Computergraphik sehen sie die Landbrücke die sich im Meer gebildet hat.

Auf beiden Seiten des Ufers befindet sich ein Flussbett in dem einst Sand aus der Wüste ins Meer geschwemmt wurde; wahrscheinlich bedingt durch das abfließen des Wassers der Flut.

 

Dieser Sand bildete eine komplette, ebene und feste Landbrücke, die die Tiefe des Meeres in einem Winkel von ca. 10 Grad und mit einer tiefsten Stelle von etwa 100 Metern überwindet.

Das gleiche von der Seite gesehen.

 

 

 

Als die Ägypter Israel nacheilten lies Gott die Wagenräder von den Streitwagen fallen.

 

Unterhalb sehen sie einige Aufnahmen von mit Korallen überwachsenen Rädern die sich im Meer auf dem Übergang befinden.

 

Hier sehen Sie eine Deichsel die mit einem Rad auf dem Boden und mit dem anderen Rad in der Höhe zu liegen kam.

 

Es ist von Korallen überwachsen und allein die Form zeigt an das es kein natürliches Gebilde sein kann. Keine Koralle würde auf derartige Weise, ohne formgebenden Untergrund, wachsen.

 

Diese Deichsel wurde auf der westlichen Seite des Meeres, also an der Einstiegsstelle, gefunden.

Zwei weitere Aufnahmen von Resten von Rädern

 

 

Hier endet der erste Teil. Die Fortsetzung finden sie unter "Berg Sinai in Arabien"