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HÄCKELS EMBRYOZEICHNUNGEN

Nach Darwins Ansicht, sollte man an der embryonalen Entwicklung der verschiedenen Lebewesen deren gemeinsamen Vorfahren ersehen können.

 

Anders gesagt, alle höheren Lebewesen die in einer Gruppe zusammengefasst werden können, sind in ihren embryonalen Anfangsstadien mehr oder weniger gleich, durchlaufen danach die Entwicklung ihres gemeinsamen Vorfahrens bis zum Erwachsenenstadium bis sie sich schließlich trennen und jeder für sich zu seiner eigenen Art wird. Diese, von den Embryologen Johann Friedrich Meckel und Etienne Serres aufgestellte Theorie, nennt man "Gesetz des Parallelismus".

 

Der Gedanke, dass Embryos einfach nur "kleine" Erwachsene sind, nennt man "Preformationismus".

 

Dies würde bedeuten, dass z.B. der Mensch sich vom Einzeller, über den Fisch, zum Menschen entwickelt hat, und dies in den menschlichen Embryonen zu erkennen sei. Drei Schlitze, die am Embryo sichtbar sind, stellen demnach die Kiemen des Fischvorfahrens dar die sich später umwandeln.

 

Darwin argumentierte, dass die Tatsache einer solchen Entwicklung, einen unumstößlichen Beweis für seine Theorie darstellen würde. Darwin selbst war kein Embryologe, so war er von der Arbeit anderer abhängig. Einer jener Männer war der deutsche Biologe Ernst Häckel (1834-1919).

 

Neben vielen anderen Zeichnungen stellt die obige Zeichnung seine Bekannteste dar, sie wird auch heute noch in den Textbüchern als evolutionistischer Beweis verwendet.

Sie zeigt Fisch, Salamander, Schildkröte, Huhn, Schwein, Kalb, Kaninchen und Mensch. Sie alle entstammen der Gruppe der Wirbeltiere (laut Evolution) und die Zeichnung soll ein offensichtlicher und eindeutiger Fakt für Darwins Behauptung sein. Sie ist eine Grundfeste in der Beweisführung der Evolutionsgläubigen.

 

Wie sind jedoch die Tatsachen?

 

Entweder Häckel war ein miserabler Zeichner, oder aber es war eine absichtliche Fälschung! Links sehen Sie eine Gegenüberstellung von Häckels Zeichnung zu dem tatsächlichen Aussehen in dieser Entwicklungsstufe. Man kann deutlich erkennen, dass Häckels Zeichnung 'verschönert' und an ein 'gewolltes Ergebnis' angepasst ist - die Idee einer gemeinsamen Abstammung!

 

1997 machte der britische Embryologe Michael Richardson und ein internationales Team jene Gegenüberstellung von Häckels Zeichnung mit der Wirklichkeit. Ihr Resultat:

 

Unter den Amphibien gibt es enorme Unterschiede im Aussehen der Embryonen, Häckel nahm den des Salamanders, da es am besten zu seiner Theorie passte.

 

Weiters gibt es Unterschiede in der Größe der Wirbeltierembryonen, von weniger als 1mm bis fast 10mm, Häckel stellte sie alle dar, als hätten sie die gleiche Größe.

 

Häckel vermittelte den Eindruck, als ob die oberste Reihe die erste Entwicklungsstufe sei, tatsächlich ist sie ca. in der Mitte der Entwicklung.

 

Richardson, in einem Interview mit Science, nach der Veröffentlichung der Ergebnisse: "Es sieht so aus, als würde es zu einem der berühmtesten Fälschungen der Biologie werden."

 

Die Entwicklung der Embryonen selbst verläuft anders, als es die Theorie der Evolution verlangen würde. Die Entwicklung ist am Beginn komplett unterschiedlich, führt dann weiter zu Häckels Stufe, um danach wieder verschiedenartig zu werden. Es ist somit nicht wie bei einem Sektglas, dass von unten her schmal ist und am oberen Ende sich verbreitert, sondern wie bei einer Sanduhr; eine breite Fächerung am Beginn, eine Verjüngung in der Mitte um danach wieder in eine breite Fächerung überzugehen.

 

Die in Lehrbüchern oft als 'Kiemenbogen' genannten Hautfalten haben nichts mit der Atmung zu tun, da sie sich in andere Teile des Körpers umwandeln, z.B. dem Kiefer.

 

Bereits 1830 wies der Biologe Karl Ernst von Bär (1792-1876) in einem seiner Bücher darauf hin, dass die Theorie des 'Parallelismus' sowie des "Preformatismus" bei Embryos nicht erkennbar sind!

 

Häckels Fälschung wurde als solche bereits 1884 u.a. von den Anatomieprofessoren William His und Ludwig Rütimeyer erkannt und von Häckel zugegeben! Trotzdem wird seine Zeichnung nach wie vor als Richtig verkauft.

 

Zusammengefasst:

 

Häckels Zeichnung vermittelt durch Verdrehung der Tatsachen ein falsches Bild. Dies ist bereits kurz nach der Veröffentlichung der Zeichnung bekannt gewesen, trotzdem wird es aber bis zum heutigen Tag in den Lehrbüchern als Fakt dargestellt.

 

Preformatismus und Parallelismus können nicht festgestellt werden, und die embryonale Entwicklung in ihrem tatsächlichen Ablauf stellt eine ungelöste Frage bei evolutionsgläubigen dar. Anstatt die Idee der Evolution zu bestätigen, eine Abstammung von einem gemeinsamen Vorfahren, muss auf Grund des unterschiedlichen Anfangsstadiums von unterschiedlichen Vorfahren ausgegangen werden - ein Vorfahre nach seiner Art!

 

 

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