KAPITEL 4 ------------------ (Im Original die Seiten 126-159)

 

 

DAS ALTER DER ERDE

 

Warum die Erde nicht Millionen von Jahren alt ist

 


 

 

     Dieses Kapitel basiert auf den Seiten 153-179 von „Origin of the Universe/Ursprung des Universums“ (Teil 1 unserer dreiteiligen Evolutions- Widerlegungsserie). Nicht inkludiert sind in diesem Kapitel mindestens 15 Aussagen von Wissenschaftlern. Sie finden diese und noch mehr auf unserer Webseite: evolution-facts.org

 

     Wie alt ist der Planet Erde? Das ist eine wichtige Frage. Obwohl lange Zeitspannen alleine kein Beweis für Evolution darstellt, könnte Evolution jedoch ohne diese langen Zeitspannen überhaupt nicht stattfinden (so es möglich wäre, dass sie geschehen kann).

 

     Tatsächlich gibt es eine Menge Hinweise darauf, dass unsere Erde sehr jung ist. Hier sind einige davon:

 

     Zuerst sollten wir uns HINWEISE VON DEN STERNEN betrachten, da auch das Universum an sich sehr jung ist.

 

     1 - STERNGRUPPIERUNGEN – Da gibt es eine Menge Sternenhaufen im Universum. Jede von ihnen ist ein sich drehender Ball der aus Milliarden über Milliarden von Sternen besteht, jeder mit seiner eigenen Umlaufbahn. Die Wissenschaft sagt uns, dass einige dieser Gruppen – mit ihren Sternen – sich so rasch gemeinsam in eine gewisse Richtung fortbewegen, dass es für sie, sollte das Universum sehr alt sein, unmöglich sei beieinander zu bleiben.

 

     2 - GROSSE STERNEEinige Sterne haben einen derart riesigen Durchmesser, dass man annimmt, dass diese nicht einmal ein paar Millionen Jahre existieren könnten, andernfalls wäre deren anfängliche Masse in einer unmöglichen Größe gewesen. Diese massiven Sterne strahlen Energie sehr rasch ab – einige 100.000 bis zu 1 Million fach schneller als unsere eigene Sonne. Von Seiten der Wasserstoffbasis von stellarer Energie könnten sie nicht genug Wasserstoff beinhaltet haben um in einer derartigen Geschwindigkeit und über so lange Zeit abgestrahlt zu haben, da deren Masse zu gigantisch gewesen wäre.

 

     3 - HOCHENERGETISCHE STERNEEinige Sterne strahlen Energie so intensiv ab, dass sie nicht über lange Zeit überlebt hätten. Dies inkludiert auch die sehr hellen O und B Klasse Sterne, die Wolf-Rayfert Sterne und die P Cygni Sterne. Bei diesen Sternen wurden Abstrahlungswerte ermittelt, die 100.000 bis zu 1 Million Mal höher sind als jene unserer Sonne. Laut der standardisierten Sonnenenergietheorie beinhalten sie nicht genug Wasserstoff um die Atomschmelzung für mehr als etwa 50.000 bis 300.000 Jahre aufrecht zu erhalten.

 

     4 - DOPPELSTERNE – Viele der Sterne am Himmel sind Doppelsterne: Das sind zwei Sterne die sich gegenseitig umkreisen. Viele dieser Doppelsternsysteme weisen jedoch auf ein junges Alter für das Universum hin, da sie aus theoretisch „jungen“ und „alten“ Sternen bestehen die sich umkreisen.

 

     5 - WASSERSTOFF IM UNIVERSUM – Gemäß einer Theorie der Sonnenenergie wird beim Leuchten der Sterne andauernd Wasserstoff in Helium umgewandelt. Wasserstoff kann jedoch nicht aus anderen Elementen heraus erzeugt oder umgewandelt werden. *Fred Hoyle, ein führender Astronom hält fest, dass, wäre das Universum tatsächlich so alt wie es Urknalltheoretiker vorgeben, dann sollte es wenig Wasserstoff geben. Er wäre bis in unsere Tage bereits in Helium umgewandelt worden. Und doch offenbaren Sternspektren eine Unmenge an Wasserstoff in den Sternen. Deshalb muss das Universum jung sein.

 

     Als nächstes betrachten wir HINWEISE VON UNSEREM SONNENSYSTEM die zeigen, dass unser Sonnensystems sehr jung ist:

 

     6 - ZUSAMMENBRUCH DER SONNE – Untersuchende Studien zeigen, dass unsere Sonne mit einer konstanten Rate von einer Winkelsekunde pro Jahrhundert schrumpft. Aufgrund dieser Schrumpfungsrate wäre unsere Sonne vor weniger als 50.000 Jahren so groß gewesen, dass sie unsere Ozeane zum kochen gebracht hätte. Aber in weniger als 50.000 Jahren wäre das Leben hier auf der Erde verschwunden. Kürzlich durchgeführte Studien ergaben, dass weder die Größe der Sonne, noch unsere Entfernung von ihr um vieles größer oder kleiner sein darf um Leben auf unseren Planeten erhalten zu können.

 

     „Durch Auswertung von Daten des Greenwich Observatoriums zwischen den Jahren 1836 – 1953 fand John A. Eddy [Harvard Smithonian Center für Astrophysik und das Höhenobservatorium in Boulder] sowie Aram A. Boornazian [Mathematiker, zusammen mit S. Ross und Co in Boston] Hinweise, dass sich die Sonne in dieser Zeit um etwa 0,1% pro Jahrhundert zusammengezogen hat; das wäre etwa eine Rate von 1,5m pro Stunde. Durch weitere Nachforschungen in historischen Aufzeichnungen fand Eddy 400 Jahre alte Beobachtungen von Sonnenfinsternissen die mit solch einer Schrumpfung übereinstimmend sind.“ - *Sun is Shrinking“, „Physics Today“, September 1979.

 

     Rechnet man zurück, dann hätte die Sonne vor 100.000 Jahren die doppelte Größe gehabt und Leben somit unmöglich gemacht.

 

     7 - SONNENNEUTRINOS – 1968 wurde entdeckt, dass die Sonne kaum Neutrinos aussendet. Dieser Fakt deutet direkt auf eine sehr junge Sonne. Diese Neutrinos sollten in großen Mengen von der Sonne abgestrahlt werden, aber das ist nicht der Fall. Dieser Fakt, zusammen mit der Entdeckung, dass die Sonne schrumpft, deutet auf eine kürzlich geschaffene Sonne hin.

 

     8 - KOMETEN – Kometen die um die Sonne reisen sollen das gleiche Alter wie unsere Welt und das Sonnensystem haben. Jedoch räumt *Fred Whipple ein, dass Astronomen keine Idee haben woher Kometen kommen und wie sie ursprünglich entstehen. Ja, wir wissen, dass sie ständig zerfallen. Grund dafür ist, dass sie aus Felstrümmern bestehen die durch gefrorenes Gas und Wasser zusammen gehalten werden. Jedes Mal wenn ein Komet die Sonne umkreist verdampft ein Teil des Eises und einiges von dem Gas wird durch die Sonnenhitze zum kochen gebracht. Des Weiteren wird Material durch die Gravitationskräfte, Schweifformation, die Produktion von Meteorströmen und radioaktiven Kräften verloren. Der spektakulärste Teil eines Kometen ist sein Schweif dessen Material durch die Energie der Sonne von seinem Kopf weggesogen wird. Das ganze Material des Schweifes verliert sich im Weltall indem der Komet sich weiter vorwärts bewegt.

     Eine Anzahl von Kometen brachen auseinander und sind seit dem Zeitraum, in dem menschliche Beobachtungen stattfinden verschwunden. Einige die im 19. Jahrhundert regelmäßig beobachtet wurden sind heutzutage nicht mehr zu finden. Andere wiederum sind auf spektakuläre Weise gestorben indem sie in die Sonne fielen.

     Es ist offensichtlich, dass alle Kometen innerhalb einer sehr kurzen Zeitspanne zerstört hätten sein müssen. Sorgfältige Studien zeigen, dass der Effekt dieser Verfallprozesse Kurzzeitkometen innerhalb von 10.000 Jahren vollständig verschwinden hätte lassen.

     Es gibt eine Menge Kometen die unsere Sonne umkreisen, inklusive vieler kurzzeitigen, ohne das eine Quelle dieser neuen Kometen bekannt wäre.

 

     9 - WASSER IN KOMETEN - Erst in den letzten Jahren haben Wissenschaftler entdeckt, dass Kometen hauptsächlich aus Wasser bestehen und das viele kleinere Kometen kontinuierlich die Erde treffen und das jeder dieser Treffer mehr Wasser auf die Erde bringt. Wissenschaftliche Beweise zeigen, dass, sollte die Erde Milliarden von Jahren alt sein, dann wären unsere Ozeane mehrfach mit Wasser gefüllt worden.

 

     10 - SONNENWINDSo wie die Sonne Strahlung abgibt trifft eine nach außen treibende Kraft auf sehr, sehr kleine Teilchen die die Sonne umkreisen. Alle diese Teilchen die kleiner als der 100.000 Teil eines Zentimeters im Durchmesser sind, sollten bereits vor langer Zeit aus unserem Universum „hinaus geblasen“ worden sein wenn das Sonnensystem Milliarden von Jahren alt wäre. Untersuchungen durch Satelliten im Weltraum haben jedoch gezeigt, dass diese kleinen Teilchen in Unmengen vorhanden sind und immer noch die Sonne umkreisen. Deshalb ist unser Sonnensystem sehr jung.

 

     11 - SONNENANZIEHUNG – Dieses Prinzip ist als „Poynting-Robertson Effekt“ bekannt. Unsere Sonne setzt ihre Anziehungskraft ständig auf kleine Felsen und große Teilchen (Mikrometeore) in unserem Sonnensystem an. Das bewirkt, dass diese Teilchen spiralförmig in die Sonne gezogen und zerstört werden. Die Sonne agiert wie ein gigantischer Staubsauger der pro Tag etwa 100.000 Tonnen von Mikrometeoren aufnimmt. Der tatsächliche Prozess durch welchen dies geschieht wurde analysiert. Jedes Teilchen absorbiert Energie von der Sonne um diese Energie wiederum in alle Richtungen abzustrahlen. Dies verursacht ein Abbremsen dieser Teilchen in ihrem Orbit und schlussendlich ein Hineinfallen in die Sonne. In Anbetracht der gegenwärtigen Menge hätte die Sonne die meisten dieser Partikel in weniger als 10.000 Jahren aufgesogen und alle von ihnen innerhalb von 50.000 Jahren.

     Es gibt noch immer eine enorme Menge dieser kleinen Felsteilchen ohne das es eine bekannte Quelle die für deren Nachschub verantwortlich wäre bekannt ist. Das ist deshalb so, weil jedes Sonnensystem seine eigenen Mikrometeoren einschließen würde, sodass diese in kein anderes entfliegen könnten; und die Anziehungskraft jedes Planeten und Mondes würde es nicht zulassen, dass auch nur ein einziger Geröllteil in den Weltraum hinausfliegen könnte.

 

     Als nächstes sehen wir uns die HINWEISE VON DEN ANDEREN PLANETEN IN UNSEREM SONNENSYSTEM an die zeigen, dass unser Sonnensystem ziemlich jung ist:

 

     12 - DIE ZUSAMMENSETZUNG DER SATURNRINGE – G.P. Kuiper berichtete 1967, dass die Trillionen von Teilchen in den Ringen die den Planeten Saturn umkreisen sich hauptsächlich aus verhärtetem Ammonium zusammenstellen. Da hartes Ammonium einen wesentlich höheren Dampfdruck als selbst Eis besitzt, haben seriöse Wissenschaftler erkannt, dass es nicht lange bestehen kann da es ansonsten in den Weltraum verdampft wäre. Das ist ein starkes Anzeichen eines jungen Alters der Saturnringe.

 

     13 - BOMBARDEMENT DER SATURNRINGEDas Bombardement der Saturnringe durch Meteoriten hätte diese in weniger als 20.000 Jahren zerstört.

 

     14 - NOCH MEHR PROBLEME MIT DEN RINGEN – NASAs Voyager Missionen fanden heraus, dass Jupiter und Uranus ebenfalls Ringe besitzen die sie umkreisen. (Zusätzlich zeigte ein Vorbeiflug am Neptun im Jahre 1989, das dieser auch Ringe hat – und zwar vier). Diese Entdeckung haben die Probleme der Evolutionisten nur vermehrt, würde dies doch auch für diese drei Planeten ein junges Alter voraussetzen.

 

     15 - DIE MONDE JUPITERS – Die Voyager I Weltraumforschungen wurden mit dem 5. September 1977 abgeschlossen. Als Ziel galt der Planet Jupiter, bei dem die größte Annäherung am 5. März 1979 stattfand. Tausende von Bildern und Tausende von Messungen wurden von Jupiter und seinen Monden genommen.

     Io ist der innerste der vier ursprünglichen „Galiläischen Monde“ und auf ihm wurden mehr als sechzig aktive Vulkane gefunden! Diese Vulkane speien Schwaden von Ejekta über 100 - 260km in die Höhe. So etwas ist erstaulich.

     Nichts auf unserem Planeten kann sich mit diesem andauernden Strom von Material das aus den Vulkanen Ios mit einer Geschwindigkeit von 3200kmH hinausgeschleudert wird vergleichen! Das übliche evolutionistische Modell porträtiert alle Planeten und Monde vor 5 Milliarden Jahren als geschmolzene Masse. Während der nächsten Milliarden von Jahren wird von ihnen gesagt, dass sie aktive Vulkane hatten. Dann, vor 4 Milliarden Jahren hörte der Vulkanismus, als sie abkühlten auf. Io ist ziemlich klein und doch besitzt er die meisten aktiven Vulkane die wir kennen. Offensichtlich ist Io ziemlich jung und seine innere Hitze hatte noch keine Zeit sich ab zu kühlen.

 

     16 - DIE MONDE SIND ZU UNTERSCHIEDLICHSollten alle vier „Galiläischen Monde“ Jupiters evolviert sein, dann sollten sie in physikalischer Hinsicht in den grundlegenden Karakteristiken gleich sein. Die theoretischen Millionen von Jahren in denen sie existiert haben sollten Grund zur Annahme geben, dass sie die gleiche Anzahl von Vulkanen und Einschlagkratern aufweisen. Aber dem ist nicht so. Im Gegenteil. Nur eine Erschaffung die erst vor kurzem stattfand würde Ios Vulkane und die Unterschiede in der Beschaffenheit der Oberflächen erklären.

 

Als nächstes betrachten wir HINWEISE UNSERES MONDES die zeigen, dass er ziemlich jung ist:

 

     17 - MONDSTAUB – Obwohl viele Menschen noch nie davon gehört haben, aber der Grund weshalb so viel Geld aufgewandt wurde um eine Rakete zum Mond zu senden war, um zu schauen wie dick die Staubschicht auf seiner Oberfläche ist!

     Evolutionisten hielten lange an dem Fakt fest (so wie wir das auch tun), dass Erde und Mond etwa das gleiche Alter haben. Es wird von vielen geglaubt, dass die Erde und der Mond Milliarden von Jahren alt seien. Wenn das wahr wäre, dann hätte der Mond bisher eine etwa 30 bis 100km hohe Schicht aus Staub der auf ihm zu liegen kam!

     In *Isaak Asimovs ersten veröffentlichten Essay (1958) schrieb er:

 

     „… bekomme ich deshalb ein Bild vom ersten Raumschiff (zum Mond), wo man einen netten, ebenen Landeplatz auswählt, wo man mit dem hinteren Ende zuerst langsam nach unten geht um majestätisch vor unseren Augen zu versinken.“ - *Isaak Asimov, „Asimov on Science: A Thirty-Year Retrospective“, 1958, XVI –XVII

 

     In den 1950er Jahren sagte *R.A. Lyttleton, ein hoch angesehener Astronom:

 

     „Die Mondoberfläche ist dem direkten Sonnenlicht ausgesetzt und starkes ultraviolettes Licht sowie Röntgenstrahlen [von der Sonne] kann die Oberfläche, die aus freigelegten Felsen besteht, mit einer Rate von einigen wenigen tausendstel Millimeter pro Jahr zu Staub zerfallen lassen und zerstören. Aber selbst diese geringe Menge könnte, während der Lebensdauer des Mondes ausreichen um eine mehrere Kilometer dicke Schicht zu bilden.“ - *R.A. Lyttleton: Zitiert in R. Wysong „Creation-Evolution Controversy“, S. 17

 

     In 5 bis 10 Milliarden Jahren und einer Rate von 3 bis 4/1000stel Millimeter pro Jahr würde es 30 bis 100km an Staub erzeugen. In Anbetracht dessen fürchteten sich unsere Männer der NASA Menschen auf den Mond zu schicken. Bei deren Landung würden sie im Staub begraben werden und rasch ersticken! So sandte die NASA zuerst eine unbemannte Raumfähre auf die Mondoberfläche, wobei die überraschende Entdeckung gemacht wurde, dass kaum Staub auf dem Mond zu finden war! Trotz dieser Entdeckung war Neil Armstrong, als sich Apollo II bei ihrem Flug im März 1970 näherte ausgesprochen beunruhigt über das Staubproblem. Er fürchtete, dass die Mondlandefähre tief einsinken würde und er und Edwin Aldrin umkommen. Da der Mond jedoch jung ist, hatten sie kein Problem. Es gibt nicht mehr als 5-8cm Staub auf der Oberfläche! Das ist die Menge die man erwarten würde, wenn der Mond 6000 – 8000 Jahre alt ist.

     *Dr. Lyttletons Fakt war korrekt; die Sonnenstrahlung verwandelt das Mondgestein tatsächlich zu Staub. Mir nur einigen Zentimetern an Staub kann der Mond nicht älter als einige Tausend Jahre sein.

     Es ist bezeichnend, dass Studien über den Mond gezeigt haben, dass nur 1/60 der 5-8cm Staubschicht auf dem Mond von außerhalb, aus dem Weltraum ihren Ursprung haben. Dies wurde durch weitere, kürzlich gemachte Messungen der Zufuhrrate von Staub auf dem Mond bekräftigt; und auch das unterstützt die Annahme eines alten Mondes nicht.

 

     18 – MONDBODEN – Analysen des Mondbodens unterstützen die Möglichkeit einer langen Zeitspanne für die Existenz des Mondes nicht. Das Terrain auf dem Mond zeigt nicht die Menge an Verunreinigung die erwartet wird wenn der Mond sehr alt ist.

 

     19 - MONDISOTOPE – Viele wundern sich wofür es gut sein soll wenn man Mondgestein sammelt. Eine der meist überraschenden Entdeckungen in Mondgestein wird selten erwähnt: Kurzlebiges Uranium 236 und Thorium 230 wurden in diesen Steinen gefunden! Kurzlebige, radioaktive Isotope bleiben nicht lange erhalten, sie verwandeln sich rasch in ihr Endprodukt, in unserem Fall in Blei. Selbst wenn der Mond 50.000 Jahre alt wäre, dann wären diese kurzlebigen Radioisotrope schon längst zu Blei verfallen. Im Gegenteil dazu waren sie relativ ausgiebig im Mondgestein enthalten! Die Bedeutung von dem sollte nicht unterbewertet werden. Der Mond kann nicht älter als einige Tausend Jahre sein.

 

     20 – DIE RADIOAKTIVE HITZE DES MONDES – Gestein das vom Apolloteam vom Mond mitgebracht worden war, wurde mit verschiedenen radiometrischen Methoden datiert. Eine Variation sehr unterschiedlicher Daten kamen bei den Tests als Resultat hervor. Der Umstand von relativ hoher Radioaktivität dieses Gesteins lässt auf einen jungen Mond schließen.

 

     21 – MONDGASE – Verschiedene träge Gase wurden auf der Oberfläche des Mondes gefunden. Wissenschaftler glauben, dass diese Gase von der Sonne kommen und zwar in Form von „Sonnenwinden“. Mathematische Kalkulationen zeigen auf, dass, wenn man die Intensität des Sonnenwindes die wir heutzutage messen hernehmen, sich die Menge dieser trägen Gase die auf dem Mond gefunden wurde sich in 1000 – 10.000 Jahren aufbauen würde – und nicht länger. Diese Berechnungen basieren auf Argon 36 und Krypton 84 Konzentrationen. Selbst 20.000 Jahre wären eine zu lange Zeitspanne. Deshalb kann der Mond nicht älter als 6000 bis 10.000 Jahre sein.

 

     22 – PHÄNOMENE AUF DEM MOND – Eine wachsende Sammlung von Daten kurzlebiger Mondaktivitäten (Mondbeben, Lavaströme, Gasaustritte etc.) offenbaren, dass der Mond kein kalter, toter Körper ist. Er ist immer noch inneren Spannungen ausgesetzt und ist noch nicht im thermischen Equilibrium. All diese Dinge lassen den Schluss zu, falls der Mond sehr alt wäre, dann sollten keine solchen thermischen Aktivitäten auftreten.

 

     23 – MOND REZESSION – Wissenschaftler entdeckten zwei interessante Tatsachen: (1) Der Mond ist bereits viel zu nahe an der Erde und (2), er bewegt sich gleichmäßig weiter von uns weg. Das wird die Rezession des Mondes genannt. Durch die Gezeitenwirkung bewegt sich der Mond langsam spiralförmig nach außen, vom Planeten Erde weg! Basierend auf der Rate in der sich der Mond von uns entfernt, können Erde und Mond nicht sehr alt sein. Das ist ein wichtiger Punkt und kann auf keinen Fall angefochten werden. Die derzeitige Fluchtrate zeigt klar ein junges Alter für das Erde-Mond System. Wäre der Mond älter – sagen wir etwa 20.000 – 30.000 Jahre – so wäre er im früheren Stadium zu nahe gewesen sodass er in die Erde gefallen wäre!

 

     „Der Mond bewegt sich langsam, mit etwa 4cm pro Jahr von der Erde weg und diese Rate wäre in der Vergangenheit größer gewesen. Der Mond konnte nie näher als 18.400km, das als Roche Limit benannt ist gewesen sein, da die Flutkräfte der Erde ihn anderenfalls zerrissen hätten.“ Jonathan Sarfati, „Creation Ex Nihilo“, September 1979

 

     Als nächstes betrachten wir die HINWEISE DER ATMOSPHÄRE, dass die Erde sehr jung ist:

 

     24 – ATMOSPHÄRISCHES HELIUM – Der radioaktive Zerfall von entweder Uranium oder Thorium erzeugt Helium. Gemäß der Evolutionstheorie laufen diese Zerfallsketten seit Millionen von Jahren ab und sollten deshalb eine viel größere Menge an Helium produziert haben als auf unserer Welt gefunden wird. Die Menge an Helium auf unserem Planeten ist viel zu gering, sollte unsere Welt bereits seit langen Zeiträumen bestehen.

 

     „Es sollte sich eine tausendfach größere Menge an Helium in der Atmosphäre finden lassen als es tatsächlich ist.“ - *What Happened to the Earth’s Helium?“, New Scientist 24, 3. Dezember 1964

 

     Um den evolutionären Muster zu entsprechen müsste unsere Atmosphäre viel mehr als unsere gegenwärtigen 1.4 Teile in 1.Million Teile an Helium enthalten. Einige Evolutionisten schlugen vor, dass sich das Helium in den Weltraum verflüchtigt hat. Es wurde jedoch nie ein Beweis um dies zu untermauern gefunden. Untersuchungen zeigen, dass, obwohl Wasserstoff von der Erde entkommen kann es Helium nicht möglich ist die „Entkommensgeschwindigkeit“ zu erreichen. Um dies zu tun, müsste die Temperatur auf der Erde viel zu hoch sein um Leben möglich zu machen; das laut Evolutionisten bereits seit über einer Milliarde Jahre hier ist.

     Um es noch schlimmer zu machen, nicht nur das wir kein Helium in das Weltall hinaus verlieren – wir bekommen sogar noch mehr von dort zu uns! Cook zeigte auf, das Helium, das durch die Korona der Sonne ausgespien wird, wahrscheinlich in unsere Atmosphäre eindringt (Melvin A. Cook, „Where is the Earth’s Radiogenic Helium?“, Nature 179, 26. Jänner 1957)

     Atmosphärisches Helium hat drei Quellen wo es produziert wird: (1) Radioaktiver Zerfall von Uranium und Thorium, (2) Kosmisches Helium das vom Weltraum in unsere Atmosphäre eindringt, speziell jedoch von der Sonnenkorona. (3) Nukleare Reaktionen in der Erdkruste die durch kosmische Strahlung die uns bombardiert entstehen.

     Kofahl und Segraves kommen zu dem Schluss, dass, indem alle drei Quellen in die Kalkulation mit hineingenommen werden, die Erdatmosphäre nicht älter als 10.000 Jahre sein kann. Zusätzlich dazu kommt das Ereignis einer weltweiten Katastrophe in der Vergangenheit, wie es die Flut wäre und das kurzzeitig eine größere Menge an Helium in die Atmosphäre freigesetzt hätte. Solch ein Ereignis könnte das Alter der Atmosphäre erheblich reduzieren. Die Menge an Helium ist eine gute Messmethode da es keinen bekannten Weg gibt wie es von der Atmosphäre in das Weltall entweichen kann.

     Sehen sie auch Larry Vardlman „The Age of the Earth’s Atmosphere: A Study of the Helium Flux through the Atmosphere (1990) indem er argumentiert, dass, auf Basis der Menge von Helium in der Atmosphäre, die Erde nicht älter als 10.000 Jahre sein kann.

 

     25 – KOHLENSTOFF 14 ZERFALL – Der aktuelle, weltweite Aufbau von radioaktiven Kohlenstoff in der Atmosphäre hätte die gegenwärtige Menge an radioaktiven Kohlenstoff der Welt in einigen tausend Jahren produziert. Und dennoch, ironischer Weise, ist es gerade Kohlenstoff 14 das von evolutionistischen Wissenschaftlern verwendet wird in dem Versuch zu beweisen, dass Leben auf unserem Planeten bereits seit Millionen Jahren existiert!

     Robert Whitelaw, ein Nuklear- und Ingenieurwissenschaftler des Virginia Polytechnic Institute fand heraus, dass die Produktionsrate nicht gleich ist zur Zerfallsrate. Fakt ist, diese Kalkulation offenbart eine erst kürzlich angestellte Kohlenstoff 14 Uhr, - andernfalls wären die beiden Faktoren in Balance. Whitelaws Untersuchungen lassen vermuten, dass die Uhr vor etwa 8000 Jahren angestellt wurde. (Siehe Kapitel 6, Ungenaue Datierungsmethoden für mehr Radiokohlenstoffdatierungen)

 

     Als nächstes betrachten wir die HINWEISE VON METEORITEN die zeigen, dass die Erde ziemlich jung ist:

 

     26 – METEORITENSTAUB – Meteore fallen ständig in die Atmosphäre und landen auf unserem Planeten. Sie sind dann als Meteoriten bekannt. Aber kleine Mengen an Meteoritenstaub (Mikrometeore genannt und viel zu klein um sie zu sehen) kommen ebenfalls in unsere Atmosphäre und lagern sich auf der Erde ab. Die Zusammensetzung dieses Materials sind Eisen, Nickel und Silikatverbindungen.

     Im Durchschnitt kollidieren etwa 20 Millionen Meteore innerhalb von 24h mit der Erdatmosphäre. Wir wissen jetzt, auf Grund von Meteoriten und Meteoritenstaub, dass das Gewicht der Erde jeden Tag um etwa 25 Tonnen ansteigt.

     Hier haben wir einen weiteren Hinweis auf eine junge Erde; denn die Menge an Meteoriten und Meteoritenstaub die sich früher in den Gesteinsschichten ansammelte, im Vergleich zu der Menge die die Erde heutzutage erreicht lässt den Schluss zu, dass das Alter in tausenden Jahren liegt und nicht in Millionen.

 

     27 – METEORITENKRATER – Meteoritenkrater kann man ziemlich leicht lokalisieren, speziell heutzutage wo wir exzellentes Kartenmaterial und Satellitenkartensysteme haben. Beispielsweise ist der Krater in der Nähe von Winslow, Arizona, 1,2km im Durchmesser und 183m tief. Es wurden Anstrengungen gemacht um Meteoritenkrater in den Gesteinslagen zu lokalisieren, aber ohne Erfolg. Sie liegen immer nahe unter oder an der Oberfläche. Dies und die Hinweise von Erosion weisen darauf hin, dass alle Meteoritenkrater die Meteoriten auf der Erde verursachten nicht mehr als einige tausend Jahre alt sind. Es gab keinen größeren Meteor der die Erde in früheren Zeiten getroffen hat, da kein Meteoritenkrater irgendwo in den Gesteinsschichten gefunden wird.

 

     28 - METEORITENGESTEIN – Meteore verschiedenen Typus tauchen unaufhörlich in die Erdatmosphäre ein. Einige davon erreichen die Oberfläche und werden dann Meteorite genannt. Man nimmt an, dass sich das seit Millionen von Jahren so zuträgt – und doch sind alle Meteorite die entdeckt werden immer nahe der Erdoberfläche! Es gibt keine Ausnahme! Keine Meteoriten wurden jemals in den unteren (älteren) sedimentären Schichten gefunden. Wäre die Erde alt, dann müssten viele weiter unten gefunden werden. Das ist ein Hinweis auf eine junge Erde. Es ist auch ein Hinweis darauf, dass die sedimentären Schichten nicht weit in der Vergangenheit ziemlich rasch abgelegt wurden.

 

      „Noch nie wurden Meteoriten in den geologischen Gesteinsschichten gefunden.“ - *Fred Whipple, „Comets“, in The New Astronomy, S. 207

    

     *Asimovs Theorie besagt, dass „ eine Vermischung der Oberfläche“ alle Spuren der Meteoriten verschwinden ließ. Aber der Nickel von diesen Meteoriten sollte immer noch hier sein und die Oberfläche verunreinigen und er sollte auch unterhalb zu finden sein. Dies ist aber nicht der Fall.

 

     „Für viele Jahre habe ich in den sedimentärem Gestein [die geologischen Gesteinsschichten] nach Meteoriten oder Material von Meteoriten gesucht . . . Ich habe Dr. G.P. Merrill von dem U.S National Museum und Pr G.T. Prior vom britischen Naturhistorischen Museum befragt. Beide sind sehr bekannt Gelehrte über Meteoriten und keiner der beiden Männer wusste auch nur von einem einzigen Fund eines Meteoriten in sedimentären Gestein.“ - *W.A. Tarr, „Meteorites in sedimentary Rocks?“, Science 7, Jänner 1932

 

     29 – TEKTITEN - Tektiten sind ein spezieller Typ von gläsernen Meteoriten. Große Gebiete in denen man sie findet werden „Streufelder“ genannt. Obwohl einige Wissenschaftler meinen, das Tektiten irdischen Ursprungs sind gibt es dennoch definitive Hinweise darauf, dass sie eigentlich Meteoriten sind.

     Ab und zu fällt ein Schauer von Tektiten auf die Erde. Der Erste wurde 1787 in der heutigen Tschechei gefunden. Die von Australien wurde 1864 gefunden. Der Name Tektiten der ihnen gegeben wurde kommt von dem griechischen Wort für „geschmolzen“ da es so aussieht, als ob sie während ihres Durchzugs durch die Atmosphäre geschmolzen wären. Tektiten wurden auch in Texas und einigen anderen Stellen gefunden. Jeder Schauer liegt an der Oberfläche oder der obersten Lage der Erde; sie werden niemals in sedimentären, fossilientragenden Gesteinsschichten gefunden. Wäre die Erde 5 Milliarden Jahre alt, wie Evolutionisten es vorschlagen, dann können wir erwarten solche Tektitenschauer in allen Gesteinsschichten zu finden. Ist die Erde nur einige tausend Jahre alt und eine Flut hat all die Gesteinsschichten produziert, dann würden wir erwarten, dass wir Tektiten nur in der obersten Lage des Bodens finden und nicht in den tieferen Gesteinsschichten. Und genauso ist es.

     Tektiten werden obenauf gefunden, an jener Stelle die die Evolutionstheorie „jüngere“ Erde nennt, nicht unterhalb. Der Beweis ist klar, dass Tektiten sich ihren Weg nicht von unten nach oben gemacht haben oder von jüngeren Sedimenten einer höheren Ebene hinunter in ältere gewaschen wurden.

 

     Als nächstes betrachten wir die HINWEISE VON UNSEREM GLOBUS die zeigen, dass die Erde jung ist:

 

     30 – ERDROTATIONDie Rotationsgeschwindigkeit unserer Erde – die jetzt etwa 1600kmh beträgt – nimmt gleichmäßig ab. Das Ziehen der Gravitation, Kräfte der Sonne, des Mondes und anderer Faktoren bewirken das. Wäre die Erde tatsächlich Milliarden von Jahren alt, wie behauptet wird, dann hätte sie bereits aufgehört sich um die eigene Achse zu drehen, Das ist ein weiterer Beweis, dass unserer Welt nicht sehr alt ist.

     Lord Kelvin (der Physiker des 19. Jahrhunderts der die Kelvin Temperaturskala einführte) benutzte die abnehmende Rotation als einen Grund, weshalb die Erde nicht sehr alt sein kann. Heute wissen wir, dass die Rate des Abnehmens der Rotation größer ist als ursprünglich angenommen. (Thomas G. Barnes, „Physics: A Challenge to Geologic Times“, Impact 16, Juli 1974)

     Indem wir eine andere Berechnung anstellen können wir von unserer derzeitigen Umdrehungsgeschwindigkeit zurückrechnen und vor 5 Milliarden Jahren hätte sich unser Planet so rasch gedreht, dass sie so flach wie ein Pfannkuchen gewesen wäre. Wir, heutzutage, hätten immer noch die Auswirkungen davon: Unser Äquator würde jetzt 64 km in den Himmel ragen und unsere Tropengebiete – zusammen mit allen Ozeanen – wären an den Polen. So, bei beiden Berechnungen sehen wir, dass unsere Welt nicht mehr als einige tausend Jahre alt sein kann.

ABNAHME DES ERDMAGNETFELDES

Links: Die Erde ähnelt einem gigantischen Magneten

Rechts: Eine Tabelle des Erdmagnetfeldes

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     31 – ABSCHWÄCHUNG DES MAGNETFELDES – Wie sie vielleicht wissen besitzt die Erde ein Magnetfeld. Ohne diesen könnten wir keine Kompasse zur Bestimmung des magnetischen Nordpols verwenden (der nahe am Nordpol liegt). Dr. Thomas G. Barnes, ein Physiklehrer an der Universität von Texas schrieb ein weit verbreitetes College Lehrbuch über Elektrizität und Magnetismus. Indem er mit Daten arbeitet die in den letzten 135 Jahren gesammelt wurden kam er zu dem Punkt, dass das Erdmagnetfeld kontinuierlich abnimmt. Tatsächlich zeigt er auf, dass dieses Magnetfeld exponentiell abnimmt, gemäß einem Zerfallsgesetz, ähnlich dem des Zerfalls von radioaktiven Substanzen.

     1835 machte der deutsche Physiker K.F. Gauss die ersten Bemessungen des erdmagnetischen Dipolmoments. Das ist die Stärke des inneren Magneten der Erde. Zusätzliche Auswertungen sind seit damals etwa alle zehn Jahre durchgeführt worden. Seit 1835 hat der globale Magnetismus um 14% abgenommen!

     Auf der Basis der Fakten von 1835 bis 1965 scheint es zu sein, dass das Magnetfeld eine Halbwertszeit von 1400 Jahren hat.

 

     Darauf basierend hätte die Erde vor nur 7000 Jahren ein Magnetfeld gehabt, das 32 Mal stärker war als es heute ist. Vor nur 20.000 Jahren wäre genug Joule Hitze erzeugt worden um die Erde zu verflüssigen. Vor 1 Million Jahren hätte die Erde ein stärkeres Magnetfeld besessen als alle Objekte im Universum und wäre verdampft! Es hat den Anschein, als ob die Erde nicht älter als 6000 bis 7000 Jahre sein kann.

 

      „Die „gesamte“ Intensität nimmt mit einer Rate von 26 Nanoteslas pro Jahr ab . . . falls die Rate des Abnehmens so weiter verläuft, würde die Feldstärke in 1200 Jahren Null erreichen.“ - *Mangetic Field declining“, Science News, 28. Juni 1980

 

     „In den nächsten zweitausend Jahren, falls die gegenwärtige Rate des Abnehmens anhält, sollte die Komponente der Dipole des (Erdmagnet) Feldes Null erreichen.“ – Science America, Dezember 1989

 

     Dieser Prozess des Abnehmens des Magnetismus ist kein lokaler Prozess wie man es in Uranium findet, sondern weltweit; es hat Auswirkung auf die gesamte Erde. Es wurde seit den letzten 150 Jahren gewissenhaft gemessen und er ist unabhängig von Umweltveränderungen, da er tief im Erdinneren erzeugt wird.

 

     Sollte ein fundamentaler, planetarischer Prozess hergenommen werden der vertrauenswürdig einen Hinweis auf das Alter der Erde geben kann, dann wäre das unser Erdmagnetfeld – und es setzt ein oberes Limit von bestimmt weniger als 10.000 Jahren für das Alter der Erde.

 

     Die Meisten der Fakten die wir oben beschrieben haben betreffen das Alter der Erde; und hier sieht es aus, dass dieses bestimmt weniger als 10.000 Jahre ist.

 

     Die Meisten der folgenden Beiträge von Hinweisen beziehen sich auf die Zeit seit der Flut die auf Grund der Hinweise deutlich macht, dass sie vor etwa 4350 Jahren stattfand.

 

     Als nächstes betrachten wir HINWEISE DIE SICH UNTERHALB DER ERDOBERFLÄCHE BEFINDEN und auf ein junges Alter der Erde hindeuten.

 

     32 – DAS ENTKOMMEN VON NATÜRLICHEN GASEN – Öl und Gas sind normalerweise in porösem und durchlässigem Felsen zu finden. Darunter zählen Sandstein oder Kalkstein, welche durch undurchlässiges Gestein, wie Schiefer versiegelt sind. - Flüssigkeiten und Gas können ganz leicht durch das sie beherbergende Gestein reisen, aber langsamer durch die undurchlässige Kappe. Die Evolutionstheorie postuliert, dass vor zehn oder sogar hunderten Millionen Jahren das Öl und Gas darin eingeschlossen wurde.

     Aber natürliches Gas kann immer noch durch die Schieferkappe. Eine kürzlich durchgeführte Studie analysierte die Rate mit der Gas durch die Schieferkappe entweicht. Man fand heraus, dass es viel rascher vor sich geht als es die Evolutionstheorie erlaubt. Wäre die Welt Milliarden von Jahren alt, dann wäre sämtliches, natürliches Gas bereits entwichen.

 

     33 – DER ÖLDRUCK – Des Öfteren, wenn der Ölbohrkopf das erste Mal die Ölquelle durchstößt, wird ein Geysir (Springquelle) herausgedrückt. Untersuchungen der Durchlässigkeit des umgebenden Gesteins lassen den Schluss zu, dass jeglicher Druck eines Öllagers innerhalb von ein paar tausend Jahren bereits verflacht sein müsste. Doch offensichtlich ist dies nicht der Fall. Der übermäßige Druck innerhalb dieser Öllager widerlegt die „Alte Erde“ Theorie und gibt starken Beweis, dass diese tiefen Gesteinsformationen und das darin eingeschlossene Öl weniger als 7000 – 10.000 Jahre alt sind. Der große Druck der heutzutage in den Ölreserven existiert könnte nur für wenige tausend Jahre aufrecht erhalten bleiben.

 

     „Weshalb sehen wir eine explosionsartige Springquelle wenn ein Bohrer auf Öl stößt? Weil Öl, wie natürliches Gas in der Erde mit enormen Druck gebunden ist – in einer Tiefe von 2800m etwa 2500kg pro 1cm². Es wird angenommen, dass Öl und Gas dort seit mehreren Millionen Jahren liegt. Aber wie konnte es so lange ausharren ohne auszulaufen oder diesen extremen Druck auf andere Weise abzuleiten?“ – James Perloff, „Tornado in a Junkyard“, 1999, S. 136

 

     34 – ERDÖLAUSTRITT IM MEER – Ein Artikel von *Max Blumer aus dem Jahre 1972 (*Submarine Seeps are the a Major Source of Open Ocean Oll Pollutions?“, in Science I, Vol 176, S. 1257) gibt uns entscheidende Hinweise darauf, dass die Erdkruste nicht so alt ist wie es evolutionistische Geologen gedacht haben. *Blumer sagt, dass der Erdölaustritt am Ozeanboden nicht die Quelle von Ölverschmutzung sein kann. Er erklärt, falls diese Menge tatsächlich regelmäßig aus dem Ozeanboden gesickert und die Erde älter als 20.000 Jahre wäre, all das Öl in den Quellen in Küstennähe längst verschwunden sein müsste.

     Im Kontrast dazu haben Geologen bereits 630 Milliarden Barrel (Fass) Öl lokalisiert, das von küstennahen Quellen gefördert werden kann. Wäre unser Planet jedoch älter als 20.000 Jahre, dann gäbe es kein küstennahes Öl irgendeiner Art das lokalisiert werden und durch Ölplattformen gefördert werden könnte.

 

     35 – EIN FEHLEN VON FRÜHER ZERSTÖRTEN ÖLRESERVOIRS – Alles Öl in der Welt muss erst in der jüngsten Vergangenheit an Ort und Stelle gebracht worden sein. Wir können das wissen weil, falls die Erde eine lange Geschichte hat die eine enorme Zeitspanne beträgt, dann sollten wir Beweise für vor langer Zeit zerstörte Ölreservoirs finden. Da gäbe es Stellen, wo alles Öl ausgelaufen ist und nur noch Rückstände zurücklies und welche durch Bohrkerne aufgezeigt werden würde. Solche Örtlichkeiten werden jedoch nicht gefunden. Kohle wurde in unterschiedlichen Stadien der Zersetzung gefunden, niemals jedoch Ölreservoirs die ausgesickert wären.

 

     36 – GESCHMOLZENE ERDE – Tief im Inneren der Erde ist der Fels geschmolzen; aber wenn die Erde Milliarden von Jahren alt wäre, dann wäre unser Planet über diesen langen Zeitraum hinweg bereits viel weiter abgekühlt als es heutzutage der Fall ist.

 

     37 – VULKANAUSBRÜCHEEs gibt heutzutage einige wenige tätige Vulkane. Zu einem Zeitpunkt in der Vergangenheit gab es tausende von ihnen. Im Kapitel 14, Effekte der Flut, werden wir sehen, dass viele von ihnen während jener Zeit aktiv waren als sich die Ozeane mit Wasser füllten.

     Der größte Teil des früheren Vulkanismus geschah offensichtlich kurze Zeit nach der Flut. Hätte es länger angedauert, dann wäre die Oberfläche unserer heutigen Welt weit mehr mit vulkanischem Material bedeckt. Stattdessen finden wir, dass die Sintflut hauptsächlich das sedimentäre Gestein ablagerte.

     Aber selbst heutige Vulkane sind ein Anzeichen für ein junges Alter der Erde. Selbst wenn diese niedrige Rate für vulkanische Aktivität für lange Zeiträume gewesen wäre, so wie es von Evolutionisten für die Erdgeschichte in Anspruch genommen wird, dann würde es viel mehr Lava geben als wir es jetzt sehen. Nur ein niedriges Alter für unsere Erde kann die Bedingungen die wir heutzutage auf der Erdoberfläche sehen erklären.

 

     38 – ZIRKON / BLEI RATIO – Diese und die nächste Entdeckung wurde von R.V. Gentry gemacht. Beide werden im Detail im Kapitel 3, Der Ursprung der Erde und in seinem Buch, Natures Tiny Mystery, diskutiert.

     Zirkonkristalle wurden in Bohrkernproben von fünf Schichten eines sehr heißen, trockenen, 45km tiefen Loch in New Mexiko entnommen; mit Temperaturen immer über 313°C. Das ist mehr als 200°C heißer als die Temperatur von kochendem Wasser auf Meereshöhe.

     Radiogenes Blei leckt gleichmäßig aus Zirkonkristallen heraus und es beschleunigt sich mit ansteigender Temperatur. Aber sorgfältige Untersuchungen zeigten auf, dass kein radiogenes Blei aus diesem super heißen Zirkon entwichen ist. Dieser Beweis deutet ganz stark auf ein junges Alter der Erde.

 

     39 – VERHÄLTNIS ZIRKON / HELIUM – Wenn Uranium und Thorium radioaktiv zerfallen geben sie Alphateilchen frei - Das sind eigentlich Heliumatome denen ihre Elektronen entzogen wurden. Analysen des Heliumgehalts genau dieser Zirkonkristalle von demselben, tiefen Loch in New Mexiko zeigten erstaunlich hohe Heliumanteile in diesen Kristallen. Aber Helium ist ein Gas und kann viel rascher aus Kristallen entweichen als viele andere Elemente, inklusive Blei. Da Hitze chemische Aktivität erhöht, sollte all dieses Helium bereits verschwunden sein; wäre die Erde mehr als einige tausend Jahre alt.

 

     40 – VERHÄLTNIS ERDE / WASSER – Es gibt klaren Beweis in der Erde unter unseren Füssen, dass unsere Erde ziemlich jung ist, sie ist nämlich noch immer in dem von Wasser durchgeweichten Zustand den sie zur Zeit der Flut erhielt. Die Hinweise lassen einem zu dem Schluss kommen, dass eine Flut stattfand und dies erst vor einigen tausend Jahren. Dies zeigt sich durch den Level des Grundwassers (welcher, wie Sie wissen, heutzutage sehr rasch absinkt).

 

     Als nächstes betrachten wir HINWEISE DER ERDOBERFLÄCHE, dass die Erde ziemlich jung ist:

 

     41 – DIE OBERSTE ERDSCHICHTDie durchschnittliche Höhe der obersten Erdschicht auf der Welt ist etwa 20cm. Anhand der Erosionsrate und das dadurch entstandene Material wurde kalkuliert, dass es etwa 300 bis 1000 Jahre benötigt um 2,50cm Erdschicht aufzubauen. Auf diese Grundlage hin kann die Erde nur einige tausend Jahre alt sein.

 

     42 – NIAGARAFÄLLE – Der französische Abenteurer Hennepin kartographierte die Niagarafälle erstmals 1678. Von damals bis 1842 habe die Fälle die Klippe unter ihnen mit einer Rate von etwa 2,10m pro Jahr erodiert. Kürzlich vorgenommene Kalkulationen nehmen eine Rate von 1,10m an Erosion pro Jahr an. Da die Länge der Niagarafälle etwa 11km beträgt, wäre das Alter der Fälle 5000 bis 10.000 Jahre.

     Natürlich wäre die weltweite Flut, deren Existenz klar durch die Gesteinsschichten und andere geologische Beweise untermauert ist verantwortlich für eine massive Beschleunigung der Erosion der Fälle am Beginn.

     Es gibt eine Menge großer Wasserfälle in der Welt die in Schluchten abtauchen; diese wurden über die Jahrhunderte hin ausgegraben als der Wasserfall die Klippe unter sich gleichmäßig wegerodierte. In jedem Fall weist die Distanz des Einschnittes der gemacht wurde, im Bezug zu der Menge an Erosion die jedes Jahr durch den Wasserfall geschieht auf nur wenige tausend Jahre seit dem Beginn des Wasserfalls hin.

 

Als nächstes betrachten wir HINWEISE VON DEN OZEANEN dass die Erde ziemlich jung ist:

 

     43 – FLUSSDELTAS – Haben Sie jemals eine Luftaufnahme des Mississippi Flussdeltas gesehen? Sie können einen Umriss davon auf jeder größeren Landkarte der Vereinigten Staaten finden. Dieser Fluss bringt jährlich 229 Millionen m³ Schlamm in den Golf von Mexiko, dort wo der Fluss in den Golf mündet. Jedoch, für die Menge an Sedimentablagerung die stattfindet ist das Delta des Mississippi nicht sehr groß. Fakt ist, Berechnungen zeigen, dass es sich nur seit etwa 4000 Jahren formt.

     Das Mississippi-Missouri Flusssystem ist mit etwa 6790km Länge das längste der Welt. Weil oberhalb von Cape Giradeau die Überflutungen des Flachlands entlang des Mississippi immer ein Problem war, hat vor über hundert Jahren der Kongress *General Andrew A. Humphrey beauftragt eine Untersuchung des gesamten Gebiets durchzuführen. Diese wurde 1861 beendet. Der englische Evolutionist *Charles Lyell hatte schon früher eine oberflächliche Untersuchung des Flusses und seines Deltas gemacht und das Alter des Flusssystems, da das Delta 160m tief sei auf 60.000 Jahre festgelegt.

     Humphreys zeigte jedoch, dass die aktuelle Tiefe des Deltas nur 13m war. Darunter war der blaue Ton des Golfes und darunter Fossilien von Meerestieren. Seine Entdeckung zeigte, dass das untere Tal des Mississippi früher eine Meeresmündung war. Indem er Lyells Berechnungsmethode für Altersbestimmungen anwandte kam Humphrey auf ein Alter von 4620 Jahre; und das wäre in etwa die Zeit der Flut in 1.Mose.

     Für andere Flusssysteme der Welt gibt es wenige Daten, aber von dem was wir wissen, sind sie in Übereinstimmung mit den Funden über das Alter des Deltas des Mississippi.

     Das Ur der Chaldäer war vor einigen tausend Jahren ein Meereshafen. Heute liegt es beinahe 320km vom Persischen Golf entfernt. Diese Distanz wurde gefüllt durch Deltaformationsfüllung der Flüsse Euphrat und Tigris. Archäologen datieren den Seehafen Urs auf 3500 v.Chr. Wenn wir dieses Datum heranziehen, dann formte sich das Delta 56km in 1000 Jahren.

     Gemäß der Evolutionstheorie geschieht alles in einer gleichbleibenden Rate und die Erde sei Milliarden von Jahren alt. Wäre dies der Fall, hätte der Persische Golf vor 80.000 Jahren bis Paris gereicht. In derselben Rate von Deltaformierung hätte sich der Golf von Mexiko durch den Mississippi bis zum Nordpol ausgeweitet!

 

     44 – MEERES EXSUDAT - Wenn Fische oder Pflanzen in den Ozeanen sterben fallen sie zu Boden und formen allmählich ein Exsudat oder sehr weichen Schlamm der sich am Meeresboden anhäuft. Dies geschieht mit einer Rate von etwa 2,5cm in 1500 Jahren. Messen wir die Tiefe dieses Exsudats so wird klar, dass die Erde ziemlich jung sein muss.

 

     45 – EROSION IN DEN OZEANEN - Sollte Erosion seit Millionen von Jahren stattfinden, weshalb finden wir dann unterhalb des Meeresspiegels zerklüftete Klippen, Berge die nicht eingeebnet sind, Ozeane die nicht von Sedimenten angefüllt sind und Kontinente die immer noch über dem Meeresspiegel liegen?

     Ein wunderbares Beispiel dafür ist die Topologie der Monterey Bucht, Kalifornien. Sie ist voll von tiefen Unterwasserkanyons – so steil, dass ziemlich regelmäßig kleinere Lawinenabgänge auf ihnen geschehen. (Siehe *“Between Monterey Tides“, National Geographic, Februar 1990, S. 2–43; speziell sie die Karte auf S. 10-11 zu beachten). Wenn die Erde so alt wäre wie es Evolutionisten behaupten, dann wäre all diese vor langer Zeit eingeebnet worden.

 

     46 – DICKE DER OZEANSEDIMENTEEtwa 29 Milliarden Tonnen an Sedimenten werden jede Jahr in den Ozeanen abgelagert. Wäre die Erde Milliarden Jahre alt, wären die Ozeanböden von Sedimenten des Landes 100-160km dick bedeckt und alle Kontinente wären wegerodiert. Stattdessen finden wir nur einige hundert Meter an Sedimenten in den Ozeanen und keinen Hinweis darauf, dass die Kontinente zumindest einmal weg erodiert wären. Berechnungen der Dicke der Meeressedimente lassen nur einige tausend Jahre für unseren Planeten zu.

     Die durchschnittliche Stärke der Sedimente auf dem Meeresboden ist etwa 800m. Wären die Ozeane jedoch Milliarden von Jahren alt, dann hätte die Ablagerung von Sedimenten von den Kontinenten ein Minimum von etwa 100km und höchstens 160km an Sedimenten auf dem Meeresboden ergeben.

     Die Plattentektonik Theorie [Kapitel 20, Tektonik und Paläomagnetismus, wurde aus Platzmangel aus diesem Buch entfernt. Sie können es in Kapitel 26 auf unserer Website finden] erklärt, dass allmählich abtauchende Platten sich tief in die Erde vergraben und die obenauf liegenden Sedimente mittragen. Jedoch, gemäß dieser Theorie würde dies nur etwa 2,75x1010 Tonnen pro Jahr; oder in etwa 1/10 der jährlichen, von den Kontinenten hinzu gebrachten Sedimente entfernen.

     Die 100km an Meeressedimenten die Evolutionisten für ihre Theorie benötigen sind einfach nicht vorhanden.

 

     47 – MEERESKONZENTRATIONENWir kennen ziemlich genau die Menge der verschiedenen Elemente und Salze die sich im Meer befinden und auch wie viel jährlich von Flüssen, unterirdischen Brunnen, Regenwasser und anderen Quellen hinzu gebracht wird. Ein Vergleich dieser beiden Faktoren deutet auf ein junges Alter der Ozeane und somit auch der Erde hin.

     Von den 51 chemischen Hauptelementen die sich im Meerwasser befinden wären zwanzig innerhalb von 1000 oder weniger Jahren zu ihre derzeitigen Konzentration aufgelaufen, 9 zusätzliche Elemente in nicht mehr als 10.000 Jahren und 8 weitere in nicht mehr als 100.000 Jahren. Beispielsweise hätten die Nitrate in den Ozeanen sich innerhalb von 13.000 Jahren anhäufen können.

 

     48 – WACHSTUM DER KORALLENKorallen der Ozeane wachsen mit einer bestimmbaren Rate. Analysen des Korallenwachstums in den Weltmeeren zeigen, dass wir eine junge Welt haben.

 

     „Die angenommenen hohen Alter der Erde basieren häufig auf „Uhren“ die heutzutage sehr langsam ticken. Beispielsweise dachte man für lange Zeit, dass die Wachstumsrate bei Korallen sehr langsam ist. Dadurch entstand der Eindruck, dass einige Korallenriffe hundertausende von Jahren alt sein müssen. Mehr Genauere Messungen dieser Rate unter besten Wachstumsbedingungen zeigen uns jedoch, dass keine bekannte Korallenformation älter als 3500 Jahre sein muss (A.A. Roth, „Coral Reef Growth“, Origins, Vol. 6, No.2, 1979, S. 88-95)“ – W.T. Brown, „In the Beginning“, 1984, S.14

 

     Als nächstes betrachten wir HINWEISE VON LEBENDEN DINGEN die zeigen, dass die Erde jung ist:

 

     49 – BAUMRINGE – Die gigantischen Sequoias (Riesenmammutbaum) in Kalifornien haben mit Ausnahme des Menschen keine bekannten Feinde; und auch der Mensch hat erst seit kurzem (durch Sägen) die Möglichkeit sie leicht zu zerstören. Insekten kümmern sie nicht, selbst Waldbrände nicht. Sie leben weiter, Jahrhundert über Jahrhundert. Und dennoch sind Sequoias niemals älter als 4000 Jahre. Diese gigantischen Rotwälder scheinen die ursprünglichen Bäume zu sein die in ihrem Wald existieren. Sequoia gigantea haben in ihren Hainen in den Bergen der Sierra Nevada nie irgendwelche tote Bäume („Baumstümpfe“) unter ihnen. Wenn sie nicht vom Menschen um geschnitten werden gibt es keine Anzeichen das sie jemals sterben!

     Die Universität von Arizona hat eine Abteilung die auf die Datierung von Bäumen spezialisiert ist. *Edmund Schulman vom Dendrochronologischen Laboratorium entdeckte eine Ansammlung weit älterer Bäume in den White Mountains in Kalifornien. Diese waren die Bristlecone Pinien (Pinus longalva).

 

     Mit Beginn des Jahres 1978 verbrachte Walter Lammerts mehrere Jahre damit mit Bristlecones Piniensamen in ihrem natürlichen Umfeld in Arizona zu arbeiten. Er fand heraus, dass die Bergregion um San Franzisco wo sie wachsen einen Frühling und Herbstregen haben und dazwischen einen sehr trockenen Sommer. Während er sehr sorgfälltig mit den Setzlingen arbeitete und ihnen dieselbe Bewässerung und andere klimatische Bedingungen zukommen ließ die sie normalerweise auch erhalten würden – fand er heraus, dass die Bristlecone Pinien die meiste Zeit über zwei Wachstumsringe pro Jahr produzierten. Das ist eine wichtige Entdeckung, denn das würde bedeuten, dass die Sequoias – und nicht die Bristlecone Pinien – wahrscheinlich die ältesten Lebewesen auf der Erde sind.

     Denken Sie einmal darüber nach! Heutzutage gibt es nur EINE Generation der Sequoia gigantea! Beide, die Elternbäume und deren Nachkommen sind immer noch am Leben. Es gibt keinerlei Aufzeichnungen irgendeines anderen Baumes oder etwas anderen Lebendigen das älter ist als das angegebene Datum für die Flut in 1.Mose. Im Falle der gigantischen Sequoias gäbe es keinen Grund weshalb sie nicht tausende Jahre vor der gegenwärtigen Lebensspanne gelebt haben könnten.

Zusätzliche Informationen bezüglich Baumringdatierungen sehen Sie in Kapitel 6, Ungenaue Datierungsmethoden.

     50 – BELASTUNG DURCH MUTATION – Bevor wir dieses Kapitel bezüglich der Beweisführung durch Lebendiges vervollständigen ist es von Interesse, dass der Forscher, *H.T. Band in den frühen 1960 Jahren heraus fand, dass Natürliche Auslese die „genetische Belastung“ nicht eliminiert (das stetige erhöhen der negativen Effekte durch Mutationen in lebenden Organismen). Diese, durch Mutation hervorgerufene Defekte häufen sich langsam an, selbst wenn einige nur auf zurücktretenden Genen zu finden sind. Kalkulationen, basierend auf der genetischen Belastung lassen den Schluss zu, dass Lebensformen höchstens für einige tausend Jahre hier sein können um immer noch so frei von mutationsbedingten Defekten zu sein so wie sie es gegenwärtig sind.

     Viel mehr Information bezüglich Mutationen die auch eine komplette Diskussion bezüglich der genetischen Belastung beinhaltet wird im Kapitel 10, Mutationen, gegeben.

 

     Als nächstes sehen wir uns HINWEISE DER ZIVILISATION an, dass die Erde ziemlich jung ist:

 

     (Die Information die in dieser Sektion gegeben wird ist begleitend zu dem Material das Sie in "Frühere Kulturen" und "So weit zurück wie wir gehen können", am Ende von Kapitel 13, Der Mensch der Frühzeit nachlesen können. Hier finden Sie auch zusätzliches Material.)

 

     51 – GESCHICHTLICHE AUFZEICHNUNGENSollt die Menschheit seit Millionen von Jahren auf dem Planeten Erde gelebt und gearbeitet haben, weshalb finden wir nur Aufzeichnungen der Menschen die 2000 – 3500 Jahre v. Chr. zurück reichen? Und diese gefundenen Aufzeichnungen offenbaren die Existenz hoch entwickelter Zivilisationen.

     Im Kapitel 13, Der Mensch der Frühzeit, wird mehr darüber gezeigt, aber Schrift, Sprache und die Kulturen des frühen Menschen begannen vollständig entwickelt – es gibt jedoch keinen Hinweis darauf, dass sie früher als bis 2000 - 3500 v.Chr. anfingen.

     (1) Frühe ägyptische Aufzeichnungen. Die frühesten Geschichtsbücher sind die der Ägypter und der Hebräer. Diese historischen Daten, die dem Beginn der ägyptischen und sumerischen Geschichte zuzuordnen sind basieren hauptsächlich auf Königslisten. Die frühesten Aufzeichnungen sind die ägyptischen Königslisten aus der Zeit der ersten Dynastie Ägyptens und die auf 3200 bis 3600 v.Chr. datiert werden. Aber inhaltliche und äußere Hinweise deuten darauf, dass diese Daten herabgesetzt werden sollten. Ein Ägyptologe schreibt:

 

     „Wir glauben, dass die erste Dynastie [in Ägypten] nicht vor 3400 und nicht nach 3200 v.Chr. begann . . . A. Scharff, wie auch immer, würde die Daten auf 3000 v.Chr. herabsetzen; und man muss zugeben, dass seine Argumente gut sind und dass es bei jeglicher Rate wahrscheinlich ist, dass die Daten der ersten Dynastie später als 3400 v.Chr. sind als früher.“ -*H.R. Hall, „Egypt Archaeology“, in Encyclopedia Britannica, Ausgabe 1956, Vol. 8, S. 37.

 

     Das Problem mit der Datierung der ersten Dynastie besteht darin, dass sie auf der Königsliste Manethos basiert, eines ägyptischen Priesters der viele Jahrhunderte später, etwa 250 v.Chr. lebte. Manethos Schriften sind nur in einigen wenigen, ungenauen Zitaten in anderen altertümlichen Schriften erhalten geblieben. Barton, von der Universität Pennsylvania bringt das Problem auf den Punkt:

 

     „Die Anzahl an zugeordneten Jahren zu jedem [ägyptischen] König und konsequenter Weise die Länge der Zeitspannen die durch die Dynastien abgedeckt werde sind in diesen beiden Kopien unterschiedlich so dass, während die Arbeit Manethos das Rückgrat unserer Chronologie bildet sie uns gleichzeitig keine absolut vertrauenswürdige Chronologie bietet.“ – George A. Barton, „Archaeology and the Bible“, S.11.

 

     Die Verwirrung im Bezug auf die Datierung Ägyptens setzt sich bis in unsere Tage fort.

 

     „Während des Verlaufs eines einzigen Jahrhunderts wurden durch Nachforschungen die früheste Datierung der ägyptischen Geschichte – jene von Ägyptens Vereinigung unter König Menes [Erster König der ersten ägyptischen Dynastie] von 5876 auf 2900 v.Chr. herabgesetzt; und selbst dieses letzte Datum kann nicht als zweifelsfrei angesehen werden. Haben wir tatsächlich überhaupt irgendwelche feststehende Daten?“ – Johannes Lehmann, „The Hittites“, 1977, S. 204.

 

     Es ist schwierig eine exakte Klarheit zu bekommen wenn man altertümliche, ägyptische Texte untersucht. Eine Anzahl von Ägyptologen denken, dass Manethos Liste sich nicht mit einer einzelnen Dynastie beschäftigt – sondern mit zwei unterschiedlichen, die gleichzeitig in Ober- und Unterägypten herrschten. Dies würde die Daten Manethos deutlich reduzieren.

     Manethos Königsliste gibt uns Daten die älter sind als irgendwelche anderen Aufzeichnungen von Daten irgendwo in der Welt. Es gibt aber eine Menge Gelehrte die glauben, dass (1) sich diese Liste mit zwei unterschiedlichen Königsreihen beschäftigt die gleichzeitig regierten; (2) dass sie nicht numerisch exakt sind; und (3), dass Manetho Namen, Ereignisse, Zahlen und geschichtliche Geschehnisse fingiert hat, so wie es viele früheren ägyptischen Pharaonen und Historiker getan haben um die Größe Ägyptens oder bestimmter Herrscher zu verherrlichen. Beispielsweise ist eine bekannte Tatsache unter Archäologen und Ägyptologen, dass im früheren Ägypten Aufzeichnungen über Siege übertrieben dargestellt wurden während Niederlagen niemals erwähnt werden. Die Ägypter hatten eine „Zentrum des Universums“ Einstellung über sich selbst und wiederholte male verschönerten oder verfälschten sie historische Berichte um sich selbst besser erscheinen zu lassen als die anderen Nationen die sie umgaben.

     Im Vergleich, es ist hoch signifikant, dass alte, gut untermauerte Daten aus Ägypten nur bis etwa 1600 v.Chr. zurückreichen! Experten die versuchten das ägyptische Datierungsproblem zu entwirren kamen zu folgenden Schluss:

 

     „Frederick Johnson, der mit Dr. Libby zusammen arbeitet [an der Weiterentwicklung und dem Erforschen von Radiokohlenstoff Datierungen] verweist auf die generelle Korrespondenz [Übereinstimmung] von Radiokohlenstoff Datierung mit den bekannten Alter von verschiedenen Proben die aus Gräbern, Tempeln oder Palästen der historischen Vergangenheit genommen wurden. Gut untermauerte Daten in der ägyptischen Geschichte sind laut John G. Read nur bis 1600 v.Chr. bekannt (J.G. Read, „Journal of Near Eastern Studies“, 29, No. 1, 1970). Somit sind Daten durch C-14 vor 1600 v.Chr. immer noch widersprüchlich“. – H.M. Morris, W.W. Boardman und R.F. Koontz, Science and Creation, 1971, S.85.

 

     Weil Kosmologen, Chronisten, Historiker und Archäologen für ihre Theorien stark auf ägyptische Daten angewiesen sind, ist die Datierung Ägyptens sehr wichtig geworden und hat sehr großen Einfluss um den Rest der altertümlichen Welt zu datieren. Grund dafür ist die Behauptung, dass sie uns mit den frühesten geschichtlichen Daten versorgen. Es gibt Hinweise, die ägyptische Daten definitiv herabsetzen und sie mit biblischer Chronologie in eine Reihe bringt.

     Wir hatten geplant eine ausführliche Studie zu diesem Thema im Kapitel 21, Archäologische Datierungen. Wir mussten dies jedoch aus Platzmangel stark reduzieren. Trotzdem können Sie es im Kapitel 35 unserer Website, evolution-facts.com finden.

(2) Die Sumerer. Die Sumerer waren die ersten Menschen mit schriftlichen Aufzeichnungen im Gebiet des großen Babylons. Deren frühesten Daten präsentieren sich mit denselben Problemen die wir bei ägyptischen Daten vorfinden. *Kramer, ein Experte für frühere Zivilisationen des Nahen Ostens merkt an:

 

     „Die Daten der sumerischen Frühgeschichte waren schon immer von Unsicherheiten begleitet.“ - *S.N.Kramer, „The Sumerians“, in Scientific American, Oktober 1957, S.72.

 

     (Wir sollten hier erwähnen, dass die Kohlenstoff-14 Daten für diese frühesten Zivilisationen des Nahen Ostens nicht 3000 sonder 8000 v.Chr. sind. Im Kapitel 6, Ungenaue Datierungsmethoden werden wir feststellen, dass die Vertrauenswürdigkeit von Radiokohlenstoffdatierungen bei einem Zeitbereich von mehr als 1500 Jahre in die Vergangenheit gravierend abnimmt).

 

     52 – FRÜHESTE BIBLISCHE AUFZEICHNUNGENDie biblischen Geschichten sind glaubwürdig und sollten im wissenschaftlichen Bestreben die Daten von früheren Ereignissen zu bestimmen nicht außer Acht gelassen werden. Die Bibel wurde immer wieder durch geschichtliche und archäologische Forschungen bestätigt. (Für eine tiefgehende Analyse von offensichtlicher Disharmonie zwischen archäologischen und biblischen Daten sehen sie bitte auf unserer Website in Kapitel 35, Archäologische Datierungen nach).

     Es wird von konservativer Seite angenommen, dass die ersten Bücher der Bibel ca. 1510-1450 v.Chr. von Mose geschrieben wurden. (Das Datum des Auszuges wäre etwa 1492 v.Chr.) Chronologische Daten in 1.Mose lassen den Schluss zu, dass die Schöpfungswoche etwa 4000 v.Chr. stattfand und das der Zeitpunkt für die Flut etwa 2348 v.Chr. war.

     Einige mögen ein Problem mit diesem Datum für die Flut haben, aber wir behandeln hier Daten die sehr weit zurückliegen. Die Flut mag vielleicht zu einem früheren Zeitpunkt stattgefunden haben, aber es kann genauso sein, dass die frühesten bekannten weltlichen Daten etwas herabgesetzt werden sollten; das ist wahrscheinlich auch hier der Fall. Es wäre gut sich zu erinnern, dass, im Versuch frühgeschichtliche Daten in Einklang zu bringen wir uns niemals vollständig über weltliche Berichte der Vergangenheit sicher sein können; so wie wir sie in Ägypten oder bei den Sumerern finden.

 

     53 – ASTRONOMISCHE AUFZEICHNUNGEN Durch die ganzen frühgeschichtlichen Aufzeichnungen stoßen Gelehrte von Zeit zu Zeit auf Kommentare über astronomische Ereignisse, im speziellen von totalen oder teilweisen Sonnenfinsternissen. Dies sind viel genauere Fakten für Zeitdatierungen! Wegen der Seltenheit des Auftretens von Sonnenfinsternissen, egal an welchem Ort und weil Astronomen jede Sonnenfinsternis tausende von Jahren rückdatieren können, ist die Erwähnung einer Sonnenfinsternis auf einer altertümlichen Schrifttafel oder einem Manuskript ein extrem wichtiger Fund!

     Eine Sonnenfinsternis ist ein starker Hinweis zum Datieren eines Ereignisses wenn es passende geschichtliche Aufzeichnungen gibt die damit übereinstimmen.

     Wir können verstehen weshalb die Menschen damals Sonnenfinsternisse erwähnten, denn solche Ereignisse wie das Verdunkeln der Sonne für eine kurze Zeit im Gebiet der Umbra (der vollständig dunkle innere Teil des Schattens der auf die Erde geworfen wird wenn der Mond die Sonne bedeckt) sind selten. Und doch haben wir vor 2250 v.Chr. NICHT EINEN Bericht einer Sonnenfinsternis die von Menschen beobachtet worden wäre! Das ist ein sehr wichtiger Beitrag für Hinweise die ein junges Alter für die Erde festlegen.

 

     „Das früheste chinesische Datum das mit absoluter Wahrscheinlichkeit zugeordnet werden kann ist 2250 v.Chr., basieren auf ein astronomisches Ereignis im Buch der Geschichte“. - *Ralph Linton, „The Tree of Culture“, 1955, S.520.

 

     54 – DIE SCHRIFTDie älteste Schrift ist sumerische Bilderschrift das auf Tafeln im Nahen Osten eingedrückt wurde. Die älteste dieser Tafeln wurde auf etwa 3500 v.Chr. datiert und wurde im sumerischen Tempel von Manna gefunden.

     Die früheste Schrift im westlichen Style war das Proto-Siniatisch das um 1550 v.Chr. auf der Sinai Halbinsel erscheint. Dies war der Vorläufer unserer indogermanischen Schrift von der unser jetziges Alphabet abstammt.

 

     55 – ZIVILISATIONEN – Es ist höchst bemerkenswert, dass es keine wirklich nachprüfbaren archäologischen Datierungen gibt die über die Periode von vor 3000 v.Chr. hinausgeht. Wenn ältere Daten erwähnt werden, kommen diese von Radiokohlenstoffdatierungen, von anderen Methoden als den schriftlichen Aufzeichnungen von Menschen oder von der suspekten ägyptischen Königsliste Manethos.

 

     56 – SPRACHENDie Menschheit ist so intelligent, dass Sprachen sehr bald als schriftliche Berichte verfasst wurden und die jetzt auf der Erdoberfläche herumliegen. Wir wissen, dass sich Unterschiede im Dialekt und Sprache plötzlich, kurz nach der Flut entwickelten, zu jener Zeit also, als die Menschheit sich trennte und in Gruppen von Mitglieder die sich untereinander verstanden wegzogen (1.Mose 11:1-9).

     Aufzeichnungen von altertümlichen Sprachen gehen nie über etwa 3000 v.Chr. hinaus. Philologische und linguistische Studien zeigen, dass der Großteil von ihnen Teil einer großen „Sprachfamilie“ sind; und die meisten von ihnen scheinen sich vom Gebiet von Babylon aus auszubreiten.

     Beispielsweise reisten die Nachfahren Japhets die im 1.Mose 10 angeführt sind nach Europa und Indien wo sie die sogenannten Arischen Leute wurden. Diese alle verwendeten die, so wie wir sie heute benennen, Indo-Europäische Sprachenfamilie. Kürzlich durchgeführte linguistische Studien zeigen, dass diese Sprachen von einem gemeinsamen Zentrum auf dem Baltikum im südwestlichen Europa herkommen. Das wäre nahe dem Ararat Gebirge. *Thieme, ein Experte von Sanskrit und ähnlichen Philologien der Yale Universität gibt folgende Einschätzung:

 

     „Indo-Europäisch, so vermute ich, wurde an der baltischen Küste von Deutschland im späten vierten Jahrtausend v.Chr. gesprochen [etwa 3000 v.Chr.].“ - *Paul Thieme, „The Indo-European Language“, in Science American, Oktober 1958, S.74.

 

     Für mehr Information bezüglich Sprachen gehen Sie bitte zu Kapitel 13, Der Mensch der Frühzeit.

 

     57 – BEVÖLKERUNGSTATISTIK – Unsere gegenwärtige Bevölkerungsexplosion ist speziell ein Resultat von verbesserten, sanitären Einrichtungen bei Geburten und danach. In früheren Jahrhunderten starben viel mehr Kinder bevor sie das Alter von drei Jahre erreichten.

     Man denkt, dass der Zeitraum von 1650 bis 1850 eine typische Zeitspanne zur Analyse des Bevölkerungswachstums ist und unserem gegenwärtigen Jahrhundert mit seinen vielen technischen Errungenschaften vorausging. Eine Berechnung, basierend auf Bevölkerungsveränderungen zwischen 1650 und 1850 gibt uns den Fakt, dass es etwa um das Jahr 3300 v.Chr. nur eine Familie gegeben hat!

 

     „Die Weltbevölkerung wächst so rasch, dass ihre jetzige Größe in weniger als 1% (3200 Jahre) der Minimalzeit die für die Menschheit angenommen wird (1/2 Million Jahre), basierend auf radiometrischen Datierungen erreicht werden konnte.“ – Ariel A. Roth, Zusammenfassung von „Some Questions about Geochronology“, in Origins, Vol. 13, No. 2, 1986, S. 59-60.

 

     Die Rate des Bevölkerungswachstums hat als ein Resultat aus Ereignissen wie Seuchen, Hungersnöte, Kriegen und Katastrophen (Flut, Vulkane, Erdbeben und Feuer) durch die ganze Geschichte hindurch stark variiert. Aber mit all dem im Hinterkopf weisen Berechnungen generell auf eine Population von 300 Millionen Menschen zurzeit Christi hin. Basierend auf Kleinfamilien von der Zeit der Flut an (etwa 2300 v.Chr.) bis zurzeit Christi wäre die Population zurzeit Christi etwa 300 Millionen Menschen gewesen.

     Falls im Gegensatz dazu die menschliche Rasse bereits seit einer Million Jahren hier auf dieser Erde ist, so wie es uns die Evolutionisten glaubend machen wollen und selbst mit einer sehr geringen Wachstumsrate von 0,001% (1/100) pro Jahrhundert wäre die Population zurzeit Christi 2x10 hoch 43 Menschen gewesen (2x 10 hoch 43 ist die Zahl 2 gefolgt von 43 Nullen). Tausend Sonnensysteme mit jeweils 9 Planeten wie die unseren könnten kaum so viele Menschen, eng zusammengestellt aufnehmen!

 

     58 – FAKTEN vs. THEORIEN – 1862 sagte *Thompson, dass die Erde 20 Millionen Jahre alt sei. Fünfundreißig Jahre später, 1897, verdoppelte er es auf 40 Millionen. Zwei Jahre später sagte *J. Joly sie seien 90 Millionen. *Rayleigh sagte 1921, dass die Erde seit 1 Milliarde Jahre hier sei. Elf Jahre später hob *W.O. Hotchkiss den Wert auf 1,6 Milliarden (1,600.000.000). *A. Holmes erklärte 1947 das es 3,35 Milliarden (3,350.000.000) wären und 1956 erhöhte er es auf 4,5 Milliarden (4,500.000.000) Jahre. Gerade jetzt ist das Alter der Erde bei etwa 5 Milliarden Jahre. Schon sehr bald wird jemand diesen Wert abermals anheben.

Menschen ersinnen sich Theorien und nennen es dann Wissenschaft.

 

     „Jene Daten für das Alter der Erde haben sich verändert und etwa alle fünfzehn Jahre verdoppelt; von etwa 4 Millionen Jahre zu den Tagen Lord Kelvins auf 4,500 Milliarden unserer Tage.“ - *Michael Pitman, „Adam and Evolution“, 1984, S. 235.

 

      „Dr. A.E.J. Engel, Professor des Kalifornischen Instituts für Technologie kommentierte, dass das Alter der Erde welches von den meisten Geologen akzeptiert wird, von dem Wert 50 Millionen im Jahre 1900 auf etwa 5 Milliarden in 1960 anstieg. Er vermerkte spöttisch, dass, wenn wir uns einfach zurücklehnen und noch ein Jahrzehnt abwarten, dann wird die Erde wahrscheinlich nicht mehr 4,5 bis 5 Äonen (1 Äon = 1 Milliarde Jahre), so wie es momentan vorgeschlagen wird, sondern 6 bis 8 oder sogar 10 Äonen sein.“ – H.N. Morris; W.W. Boardman und R.F. Koontz, „Science and Creation“, 1971 [mit dem Verweis zu *A.E.J. Engel, „Time and the Earth“, in American Scientist, 57,4, 1969, S. 461].

 

     Diese langen Zeiträume wurden vorrangig wegen einer Theorie des 19.Jahrhundert über Felsschichten (sehen Sie Kapitel 12, Fossilien und Gesteinsschichten) vergeben und diese werden angeblich durch radioaktive Datierungen (die ernsthaften Probleme die in Kapitel 6 diskutiert werden) bestätigt.

     In diesem Kapitel sahen wir eine überraschend hohe Anzahl von stichhaltigen Beweisen für eine junge Erde. Sie alle deuten auf einen Anfang für unseren Planeten vor etwa 6000 bis 10.000 Jahre hin.

      Die Hinweise für eine junge Erde sind gewaltig. Wie in diesem Kapitel diskutiert wurde, (1) Ultraviolettes Licht hat nur eine dünne Schicht von Mondstaub aufgebaut; (2) in Mondgestein wurden kurz-halbwertzeitige, radioaktive Isotope, die nicht verrottet gefunden; (3) Der Mond entfernt sich von der Erde mit einer Geschwindigkeit die eine junge Erde voraussetzt; - und so könnten diese triftigen Beweise durch all die übrigen Teile des Kapitels das Sie gerade beendet haben lange weiter angeführt werden. Lesen Sie es nochmals. Es ist solide und eindeutig. (4) Der Mangel an frühen menschlichen Aufzeichnungen bezüglich Sonnenfinsternisse alleine ist genug um die Existenz des Menschen auf der Erde zu datieren. Der Mensch ist so intelligent, dass er in verschiedenen Plätzen der Erde immer schriftliche Berichte aufbewahrte – und dennoch gibt es keine solchen Aufzeichnungen die älter als 4300 Jahre sind.

     Der Beweis der Schöpfungswissenschaft ist klar und deutlich.

     In einem Wort gesagt, es ist wissenschaftlich.

 


 

KAPITEL 4 – STUDIEN UND ÜBERPRÜFUNGSFRAGEN

DAS ALTER DER ERDE

 

       (1) – Arbeiten Sie mit ihrer Klasse, holen Sie einige Baumringschnitte und datieren Sie diese.

       (2) – Leben Sie in der Nähe eines der Beweise die in diesem Kapitel aufgelistet sind? Nenne Sie.

       (3) – Finde auf einer Weltkarte einige der Dinge die Beweise für eine junge Erde sind und lokalisiere Sie sie.

       (4) – Aus all den Hinweisen die in diesem Kapitel gegeben werden, welche zeigen, dass unsere Erde sehr jung ist. Welche fünf sind für Sie die besten? Lernen Sie diese auswendig um sie später anderen zu erzählen.

       (5) – Welche fünf sind für Sie am Überraschendsten? Weshalb?

       (6) – Weshalb gehen geschichtliche Aufzeichnungen jeglicher Art nur wenige tausend Jahre vor Christi Geburt?

       (7) – Wissenschaftler waren sich sicher, dass es eine extrem dicke Schicht von Ablagerungen auf dem Mond gibt. Weshalb finden sie kaum Staub auf dem Mond?

       (8) – Zählen Sie sieben der aussagekräftigsten Gründe von anderen Planeten auf die auf ein junges Alter für unser Sonnensystem hinweisen.

       (9) – Zählen Sie drei der besten Beweise von unserem Mond auf, dass unsere Welt nur einige tausend Jahre alt ist. Welche sind für Sie die Besten? Weshalb?

      (10) – Welche Beweise vom Erdgas und Öl finden Sie am besten? Weshalb?

      (11) – Weshalb ist es für Evolutionisten alle paar Jahre notwendig das angenommene Alter der Erde und des Universums drastisch zu erhöhen?

      (12) – Wie viele der großen Anzahl an Hinweisen die in diesem Kapitel gegeben werden wären ausreichend um zu beweisen, dass die Erde nicht sehr alt ist?

      (13) – Warum ist die Verminderung des Magnetfeldes der Erde ein solch starkes Argument um eine junge Erde mit nur einigen tausend Jahren zu favorisieren?

      (14) – Schreiben Sie einen Bericht eines „frühen Erde“ Beweises (das die Erde keine Millionen Jahre alt ist) der Sie besonders ansprach. Nachdem der Bericht zu Ende geschrieben ist erklären Sie ihn mündlich der Klasse.

 


 

EVOLUTION KONNTE DAS NICHT TUN

 

     Der Schwamm ist ein Geschöpf, dass in vielen Teilen der Welt lebt und regelmäßig im Golf von Mexiko abgeerntet wird. Dieser kleine Kerl hat kein Herz, Gehirn, Leber, Knochen und auch sonst kaum etwas. Einige Schwämme wachsen zu einem Durchmesser von 1m und mehr. Aber Sie können einen nehmen, ihn in Teile zerschneiden und durch Seidenwäsche pressen um dadurch die einzelnen Zellen voneinander zu trennen und danach Teile davon oder auch den ganzen Matsch zurück ins Meerwasser werfen. Die Zellen werden sich alle wieder zu einem Schwamm vereinen! Ein Schwamm ist jedoch keine willkürliche Zusammenstellung von Zellen; er ist eine komplizierte Struktur von Öffnungen, Kanälen und noch mehr. Wir sagten auch, dass er kein Gehirn besitzt; aber betrachten Sie nur was diese erstaunlichen, kleinen Kreaturen tun: Ohne jegliches Gehirn um sie zu leiten wissen die männlichen Schwämme – auf die Minute – wann die Flut hereinbricht. Sofort gibt er Samen ins Wasser frei und die Flut trägt sie mit sich. Der weibliche Schwamm mag eine halben Kilometer entfernt sein, sie ist aber klug genug (ohne mehr Gehirn als er zu besitzen) zu wissen, dass da Samen des Mannes über ihr im Wasser schwimmt. Nachdem sie das sofort erkannt hat, entlässt sie tausende Eier die wie eine Wolke nach oben schweben um mit den Samen zusammen zu treffen. Die Eier werden befruchtet und schlussendlich neue Babyschwämme produziert. Nun gut, Onkel Charly, du hast niemals den Ursprung dieser Spezies erklärt. Kannst du irgendetwas anderes über sie erklären?

     Wüstenratten im Westen der U.S. können ihr eigenes Wasser herstellen! Wie wir uns doch wünschten es genauso preiswert tun zu können! Unsere weltweite Wasserknappheit fängt an schlimmer zu werden. Die Ratte tut es, indem sie Saatgut isst um dann den Wasserstoff in ihnen mit dem Sauerstoff der Luft zu verbinden – und da ist es! Gutes, nasses Wasser! Es wird Zeit für unsere Wissenschaftler in die Wüste zu reisen um diese kleinen Kreaturen zu interviewen. Anscheinend ist diese kleine Ratte die einzige die unser Problem lösen kann. Wenn sie uns nur ihr Geheimnis verraten würde damit wir alle beginnen könnten aus Korn und Luft unser eigenes Wasser zu machen.

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