ANTWORTEN AUF IHRE FRAGEN

MAIL VOM 11.3.2018   

 

Hallo Herr Kühn!
 
Danke für Ihre Mail.
 
Um gleich zum Thema zu kommen...
 
1. Man findet diese Informationen eigentlich nur auf Websiten die private Personen betreiben. Von "offiziellen", theologischen Stellen wird dies nicht verbreitet. Es gibt dafür Gründe:
 
Zum einen gibt es die Auffassung, dass diese alten, biblischen Erzählungen nie so stattgefunden haben wie sie beschrieben werden (Mose, Sintflut, Sodom/Gomorra) und dies wird auch öffentlich von Gelehrten/Archäologen so verbreitet und auch von kirchlicher Stelle abgesegnet (hier vor allem die kath.Kirche)
 
Andererseits ist dieses Gebiet rund um das Tote Meer als Naturschutzgebiet adaptiert worden und die Gebilde die man sieht wurden als natürliche Formationen festgelegt. Dies bedeutet, dass man nicht so einfach herum graben darf und andererseits, wer sich gegen die anerkannte Lehrmeinung stellt muss in den Augen der Öffentlichkeit falsch liegen... zumindest denken viele so.
 
2. Ja, diese Schwefelbälle findet man sowohl am Boden als auch in den Wänden. Sie liegen dabei an der Oberfläche und man kann viele Stellen in den Wänden sehen wo Menschen solche Bälle herausgekratzt/geschnitten haben.
 
3. Die derzeit anerkannte Meinung ist, dass die Gebilde vom Toten Meer zurückgelassen werden als dieses langsam austrocknet. Die Gebilde die man sieht ragen jedoch oft stark aus der Umgebung hervor, so als wären sie auf dem Untergrund aufgesetzt worden. Wenn man das Material angreift ist es wie Schlacke die relativ kompakt ist, bei Zugreifen zerfällt es jedoch. Die Schwefelbälle selbst sind meist mit einer harten Kruste umgeben die man aufschlagen muss um ranzukommen. Andere wiederum sind klar und deutlich frei ersichtlich (an einigen Fotos auf meiner Website sieht man das). Auch ist ein deutlicher Farbunterschied zum Rest der Umgebung zu erkennen.
 
4. Ob es Stellen mit größerem Aufkommen solcher Schwefelbälle gibt kann ich nicht sagen. Das Gebiet ist so groß, da ist es schwer alles abzugehen. Auffällig ist jedoch, dass die Bälle nur in einem gewissen Gebiet gefunden werden, die sich eben auch durch seine hellere Farbe hervortut. Und das sind die Gebiete mit diesem schlackeartigen Material.
 
5. Der Historiker Josephus schreibt, dass die Städte immer noch sichtbar sind und auch die Bibel erwähnt im NT, dass die als mahnendes Beispiel dastehen. Ich weiß nicht was Josephus oder der NTarische Schreiber sah und was sich in 2000 Jahren verändert hat, der Fakt besteht, dass diese Schwefelbälle noch nirgendwo anders auf der Welt auf diese Art gefunden wurden (stand meines Wissens :)). Es gibt Theorien wie Vulkanausbrüche, Meteoriten etc, aber keine gibt eine zufriedenstellende Lösung ... außer der biblische Bericht!
 
Das wars Mal kurz ...
 
Bitte fühlen Sie sich frei weitere Fragen zu stellen, Kritik zu üben oder zusätzliche Informationen weiterzugeben...
 
Gottes Segen
Erwin K.