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DARWINFINKEN

Die 13 verschiedenen Finken der Galapagosinseln, die Darwin 1835 anfuhr, waren für Darwin so bedeutsam, dass sie weder in seinem Schiffstagebuch noch in seinem Buch Origin of Species Erwähnung fanden.

Darwin sammelte 9 der 13 Finkenarten, verabsäumte es jedoch, deren genaue Herkunft, sprich, auf welcher Insel sie genau gefunden wurden, anzuführen. Erst durch Aufzeichnungen seiner Mitreisenden, die genauer und sorgfältiger waren als die Darwins, konnte es rekonstruiert werden.


Galapagosinseln

 

Ihre Popularität als "Darwin Finken' erhielten sie erst durch den Ornithologen David Lack in seinem 1947 erschienenen Buch Darwins Finken. Es war also nicht Darwin selbst, der so großes Augenmerk auf die Finkenpopulation der Galapagosinsel warf, sondern Wissenschaftler 100 Jahre später.

 

 

Was ist besonderes an diesen Finken der Galapagosinseln?

 

Die 13 Finkenarten unterscheiden sich vor allem in der Körpergröße und der Größe ihrer Schnäbel. Auch Unterschiede im Bezug auf Nahrungsfindung können gesehen werden. Es wird angenommen, dass sie sich von einem 'Urfinken', der vor langer Zeit vom südamerikanischen Festland her die Insel bevölkerte abstammen. Durch Nahrungsspezialisierung entstanden die verschiedenen Arten mit unterschiedlichen Schnabelformen.

Erst 1973 machte sich das Ehepaar Peter und Rosemary Grant auf, um direkt vor Ort genauere Untersuchungen durchzuführen. Sie richteten ihr Augenmerk auf eine Insel der Galapagosgruppe, der 'Daphne Major'. Sie maßen die Körpergröße, die Flügelspannweite und die Schnabelgröße der Finken, welche sehr Variantenreich waren.

 

Währen der frühen 70iger Jahre war es durch üppigen Regen sehr fruchtbar, sodass eine Dürre 1977 sehr einschneidend war. Dies hatte die Abnahme an Fruchtsamen und dadurch hervorgerufen eine Abnahme an Körperumfang der Finken um 15% zur Folge, da sich das Nahrungsangebot verringerte.

 

Die Grants fanden heraus, dass sich die Schnabelgröße der Bodenfinken um 5% vergrößerte; dies erleichterte ihnen das Aufbrechen der harten, größeren Samen die in der Dürrezeit übrigblieben.

Diese Entdeckung führte zu der Schlussfolgerung, dass durch diese natürliche Auslese, sich über Jahrtausende all die Finkenarten der Galapagosinseln entwickelt haben und sich somit ein Beweis für Darwins Theorie ergab. Jonathan Weiner schrieb 1994 das Buch The Beak of the Finch und nannte es darin "die heutzutage beste und am meist detaillierte Demonstration jener Kraft, die hinter Darwins Prozess steht".

 

Es wurde hochgerechnet, würde nur alle 10 Jahre eine Dürre stattfinden, bedarf es nur etwa 200 Jahre um eine neue Finkenart mit größeren Schnäbeln zu erzeugen.

 

1982/83 kam es zu schweren Regenfällen über den Galapagosinseln. Und 1987 berichteten Peter Grant und Lisle Gibbs in der Zeitschrift Nature, dass sich die Schnabelgröße der Bodenfinken wieder auf ihr vorheriges Maß zurückgebildet hatte.

"Die Selektion ist gekippt", schrieb Weiner, "Die Vögel nahmen einen gewaltigen Schritt zurück, nach ihren gewaltigen Schritt vorwärts." Und Peter Grant schrieb 1991:" die Population, im Bezug auf natürliche Selektion, schwingt vor und zurück" mit jeder Änderung des Klimas.

Durch solch ein hin und her Schwingen kann sich keine anhaltende Veränderung in den Darwin Finken ausbilden, egal wie lange es anhält. Es ist auch bis jetzt unbekannt, welche Gene für die Schnabelgröße der Finken verantwortlich sind.

 

Weiters wurde beobachtet, dass sich einige Finken mit verschiedenen Schnabelgrößen paarten, wobei deren Nachkommen widerstandsfähiger wurden. Dies ist entgegengesetzt zu dem, was man bei Evolution erwartet, nämlich das sich aus einer Art zwei bilden usw. Hier wird aus zwei eine Art.

 

Zusammengefasst:

 

Es gibt keine Veränderung der Finken in Bezug auf Körpergröße und Schnabelgröße, die anhaltend ist. Sie schwankt mit dürren und regenreichen Jahren.

 

Es gibt keine Entwicklung einer neuen Art, es ist nur einen Anpassung derselben Art an die Lebensbedingungen - die sogenannte Mikroevolution die in allen Arten zu sehen ist.

 

Die Brut verschiedener Finkenarten die sich paaren ist widerstandsfähiger als deren Eltern. Es stellt sich die Frage, ob bei den Finken der Galapagosinseln überhaupt von 13 verschiedenen  Arten die Rede sein kann und nicht nur von einer. Dieses Phänomen kehrt den darwinistischen Baum des Lebens im Bezug auf die Darwinfinken auf den Kopf:

 

 Nicht aus einer Art entstehen in großen Zeiträumen viele neue Arten, sondern aus vielen Variationen einer Art würde am Ende eine Art übrigbleiben, deren die vielen Variationen ohnehin schon angehörten.

 

 

 

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