KAPITEL 13 ------------------(Im Original die Seiten 519-614)

  

DER MENSCH DER FRÜHZEIT

 

Warum es keine Beweise dafür gibt,

dass der Mensch von irgendetwas evolvierte.

 

 

 

 Dieses Kapitel basiert auf den Seiten 607-636 „Ursprung des Lebens“ (Teil 2 unserer dreiteiligen Evolutions-Widerlegungsserie). Nicht inkludiert sind in diesem Kapitel mindestens 137 Aussagen von Wissenschaftlern. Sie finden diese und noch mehr auf unserer Webseite: evolution-facts.org

 

 

          CRO-MAGNON MENSCHEN - 1868 wurde in Les Eyzies in der Dordogne, im Südwesten Frankreichs, eine Höhle entdeckt. Im lokalen Dialekt bedeutet „Cro-Magnon“ großes Loch. Darin wurden zahlreiche Skelette gefunden und zum „großen Missing-Link“ zwischen Mensch und Menschenaffe hochgehoben.

          Der Cro-Magnon war ganzer Mensch, womöglich von edlem Verhalten. Einige waren über 1.80m groß mit einem Schädelvolumen das etwas größer war als das von heutigen Menschen. Das bedeutet, sie hatten mehr Gehirnvolumen als wir heute. Sie hatten nicht nur hervorragende Künstler, sie zeichneten auch astronomische Daten auf. Die Cro-Magnon waren normale Menschen, keine Affen; und sie liefern keinen Beweis einer Übergangsform vom Menschenaffen zum Menschen.

 

 

          JAVA MANN – 1891 wurde der Java-Mann gefunden. Dies ist das klassische Beispiel eines Mannes der nach Beweisen sucht um eine Theorie zu unterstützen. *Eugene Dubois wurde während des Besuchs eines holländischen Colleges zum überzeugten Evolutionisten. Nach seinem Schulabgang fing er an auf Sumatra und den holländischen Ostindischen Inseln nach Fossilien zu suchen. Er verschiffte tausende von Kisten mit normalen Tierknochen zurück nach Holland und ging danach nach Java.

Im September 1891 fand *Dubois nahe der Dorfes Trinil an einer feuchten Stelle beim Fluss Solo eine Schädeldecke. Ein Jahr später und 15m von der Stelle wo er die Schädeldecke fand entdeckte er einen Femur (Oberschenkelknochen), später fand er auch noch drei Zähne an einer anderen Stelle in diesem Gebiet. *Dubois nahm an, dass (1) alle diese Knochen zum selben Individuum gehören und (2), dass sie etwa 1.Million Jahre alt sind.

          In der Nähe und im selben Erhaltungszustand (wonach man das gleiche angenommene Alter annehmen kann) fand er auch zwei Totenschädel von Menschen. (bekannt als die Wadjak-Schädel), er publizierte diesen Fund jedoch nicht; hatten sie doch ein Schädelvolumen das etwas größer war als jenes heute lebender Menschen. 31 Jahre später, im Jahre 1922, gab er zu, dass der Wadjak Schädel zu einem Menschenaffen gehörte.

          Begeistert publizierte *Dubois den Fund (die einzelnen Knochen) als „Java-Mann“ und verbrachte danach den Rest seines Lebens damit diese großartige Entdeckung zu bewerben. Der Oberschenkelknochen war ein gewöhnlicher menschlicher Oberschenkelknochen. Wie man annehmen konnte zweifelten viele Experten daran, dass alle diese Knochen von derselben Person stammten; und falls sie es taten waren sie der Meinung, dass es menschliche Knochen waren und nicht von Menschenaffen. *Dubois verbrachte jedoch die meiste Zeit damit, Leuten davon zu erzählen oder darüber zu schreiben; nämlich über jene „halb Mensch/halb Menschenaffen“ Knochen die er 1891/92 in Java gefunden hatte. Er benannte in Pithecanthropus erectus (aufrechter Menschenaffe-Mensch).

          Britische Zoologen meinten sie seien menschlich, deutsche Experten entschieden sich für einen Menschenaffen und die Franzosen vermuteten, dass es irgendetwas dazwischen sei.

          Schlussendlich, im Jahre 1907, wurde eine deutsche Expedition von Berlin nach Java entsandt um Gewissheit zu bekommen. *Dubois wollte ihnen jedoch seine „Knochensammlung“ nicht zeigen und ihnen auch sonst in keiner Weise helfen. So gingen sie nach ihrer Ankunft in Java zur Trinil Fundstelle. Mit großer Sorgfalt entfernten sie 10000m³ an Aushubmaterial und 43 Boxen voll mit Knochen um hernach zu erklären, dass der ganze Aufwand Zeitverschwendung war. Die Hauptentdeckung war, dass *Dubois Knochen des Java-Mannes aus einer Erdschicht stammte die einem nahem Vulkan zu zuordnen sei. Er war in der jüngeren Vergangenheit ausgebrochen und hatte Lava ausgespien die eine nicht geringe Anzahl von Tieren und Menschen einhüllte und begrub.

          Etwa 15 Jahre vor seinem Tod und nachdem die meisten Evolutionisten überzeugt waren, dass sein Fund nicht mehr als die Knochen eines modernen Menschen war – erklärte *Dubois, er sei davon überzeugt, dass die Knochen von einem Gibbon-Affen stammten!

          Schulbücher sowie populäre Bücher für die Allgemeinheit fahren damit fort den “Java-Mann“ auf ein Alter von 500 000 Jahren zu datieren. Dies ist zugegebener Massen nur ein Produkt der menschlichen Vorstellungskraft.

 

  

 

          NEBRASKA MANN - Der Nebraska-Mann wurde 1922 gefunden. Nun, vielleicht doch nicht wirklich. Ein einzelne Molarzahn wurde 1922 gefunden – und Nebraska-Mann genannt! Auf diesen Zahn basierend wurde ein Künstler gebeten ein Bild zu malen. Er tat es und dieses Bild ging um die Welt. Der Nebraska-Mann war der Hauptbeweis an der Scope Verhandlung im Juli 1925 in Dayton, Tennessee. 1928 entdeckte man, dass der Zahn zu einem „ausgestorbenen Schwein“ gehörte! 1972 wurden in Paraguay lebende Exemplare genau dieses Schweines entdeckt.*Grafton Smith, einer von denen die den Nebraska-Mann publik machten wurde für seinen Einsatz zum Bekanntwerden dieses wunderbaren Fundes zum Ritter geschlagen.

          *Henry F. Osborn, ein führender Paläontologe, verhönte William Jennings Bryan an der Scope Verhandlung und erklärte, dass der Zahn der „Bote der menschenähnlichen Menschenaffen in Amerika“ sei und das er „Bände voll an Wahrheit spricht“ (*H.F. Osborn, Evolution and Religion in Education, 1926, S.103). An dieser Verhandlung sagten zwei Spezialisten des American Museum für Naturgeschichte im Bezug auf Zähne, dass nach sorgfältigen Untersuchungen feststeht, dass der Zahn definitiv näher dem Menschen als zu den Menschenaffen zugerechnet werden kann (Science 55, Mai 1922, S.464).

 

 

          AUSTRALOPITHECINES - (Südlicher Menschenaffe) Ist der Name der eine Anzahl verschiedener Knochen von Menschenaffen gegeben wurde die man in Afrika fand. Nachdem die Knochen sorgfälltig untersucht worden waren, gaben Anthropologen allen Ernstes bekannt, dass sie von einer früheren Rasse von Vor-Menschen stammen die vor 1-4 Millionen Jahren lebten. Die Knochen wurden an verschiedenen Fundstellen in Afrika entdeckt, u.a. in Sterkfontein, Swartkrans, Koobi Fora, Olduvai, Hadar und dem Fluss Orno. Die Australopithecines, genauso wie moderne Menschenaffen, hatten eine breite Fächerung an Variationen. Aber alle sind Menschenaffen.

           Der berühmteste Fund wurde „Lucy“ benannt und wird etwas später behandelt.

          Einige Experten glauben, dass diese Menschenaffen, die Australopithecines von anderen Menschenaffen abstammen; den „Ramapithecines“ („Ramapithecus“ ist die Einzahl) von denen man annimmt, dass sie vor 12 Millionen Jahren lebten.

 

          „Es ist kein bewiesener oder nachweisbarer Ahne des frühen Australopithecus bekannt, auch nicht von einem früheren Menschen [habilis]. W.Mehlert, „The Australopithecines and (alleged) early Man“ in Creation Research Society Quarterly, Juni 1980, S.25

 

          Homo Habilis ist ein weiterer Menschenaffe. In den 1960ern fand *Louis Leakey in Olduvai einige Zähne und Schädelfragmente. Er datierte sie auf 1,8 Millionen Jahre und entschied, dass sie der menschlichen Familie zugehörig seien; deshalb nannte er sie „Homo“ (der Mensch wird als Homo Sapiens klassifiziert). Viele Experten jedoch, inklusive *Brace und Metress zeigten klar auf, dass habilis nichts weiter als ein Australopithecus mit großem Gehirnvolumen war.

           Gehirngröße: Der Mensch hat eine Gehirngröße von etwa 1500cm³. Im Gegensatz dazu, habilis hatte 600cm³. Andere Gehirngrößen wären 800cm³ für Hadar, 900cm³ für Koobi Fora. Die meisten anderen Gehirngrößen sind etwa 500cm³. Der Taung und Sterkfontein Schädel hat jeder etwa 430cm³. Somit hätte ein Erwachsener dieser Spezies nur etwa 550-600cm³. Damit ergibt sich auf Grund der Höchstmaße des Gehirnvolumens keinerlei Hinweis von Abstammung.

           Ein hervorragender und detailierter Bericht darüber welcher auch 13 Karten und Grafiken beinhaltet findet man in „Some Implications of Variant Cranial Capacities for the Best Preserved Australopithecine Skull Specimens“ von Gerald Duffert (Creation Research Society Quarterly, September 1983, S.96-104). Dieser Artikel zeigt klar auf, dass es Hinweise auf falsche Messungen dieser alten afrikanischen Schädel gab. Wiederholte male wurden, wenn durch anfängliche Messungen ein hohes cm³ Volumen für den Schädel verlautbart wurde, bei späteren Messungen die von anderen Forschern durchgeführt worden waren weitaus geringere Werte vorgefunden!

 

          „Weitgehend führten neuerliche Kalkulationen an Schädel des Australopithecine zur Reduktion der errechneten Volumens. Der prozentuelle Unterschied erreichte eine Wert von – 157.91“ (Gerald Duffert, Creation Research Society Quarterly, September 1983, S.100).

 

           „Die Hypothese das die Vergrößerung des Gehirns den Beginn der Menschheit markiert war lange Zeit sehr populär, sie kam jedoch mit der Entdeckung, dass die Gehirnvolumen der Australopithecine-Gruppe nicht größer war als das von Gorillas aus der Mode. (*Elwin L. Simons, Primate Evolutin: An Introduction to Man’s Place in Nature, 1972, S.278)

 

           Wenn er über den Australopithecines spricht sagt *J.S. Weiner:

          „Das menschenaffenähnliche Profil ist so ausgeprägt, sodass die äußeren Abgrenzungen, übereinandergelegt auf das Bild eines weiblichen Chimpanzen, eine erstaunliche Übereinstimmung im Aussehen erkennen lassen und deshalb, zusammen mit Anderem, im Widerspruch zum modernen Menschen steht.“ (*J.S. Weiner, The Natural History of Man, 1973)

 

          Ein führender U.S Antropologe, *Ashley Montagu schrieb 1957, dass diese Menschenaffen ähnlichen Kraturen höchtswahrscheinlich nichts mit dem Menschen zu tun haben. (*A.Montagu, Man’s first Million Years).

            Nach äußerst sorgfälltigen Untersuchungen kamen *Oxnard und *Zuckerman zu dem Schluss, dass Australopithecus ein Menschenaffe und kein Mensch ist; und auch keine Zwischenform von beiden.

            Dr. Charles Oxnard und Sir Solly Zuckerman waren führend in der Entwicklung eines starken mehrfach Analysegeräts. Die Computerisierte Technik führt millionen von gleichzeitigen Messungen an hunderten miteinander zu vergleichenden Messstellen an Knochen von lebenden Menschenaffen, dem Menschen und den Australopitheinen durch. Ihr Urteil, dass nämlich der Australopithecines keine Zwischenform von Mensch und lebenden Menschenaffen darstellt ist sehr unterschiedlich von den mehr subjektiven und weniger analytischen, visuellen Techniken der meisten Antropologen. Diese Technik wurde bisher jedoch noch nicht am frühesten Typ des Australopithecine, üblicherweise bekannt als „Lucy“, angewandt.“ (Walter T. Brown, In the Beginning, 1989, S.39)