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SODOM UND GOMORRA


Bildquelle: www.ronwyatt.com

Viele Jahrhunderte lang war man auf der Suche nach archäologischen Stätten die in der Bibel beschrieben werden. Eine davon sind die Städte Sodom und Gomorra.

Aber, nach fast 3900 Jahren, was können wir erwarten vorzufinden, und vor allem, wonach suchen wir eigentlich? 

 

Doch bevor wir uns dem eigentlichen Fund zuwenden, sollten wir uns kurz die Informationen ansehen die uns die Bibel über die Lokalität dieser Städte gibt. Sie geben uns wichtige Hinweise für unsere Suche.

 

"Und das Gebiet der Kanaaniter erstreckte sich von Zidon an bis dahin, wo man von Gera nach Gaza kommt; nach Sodom und Gomorra, Adama und Zeboim hin, bis nach Lascha."        1.Mose 10:19

 

Abram stellte es Lot frei zu wählen wohin er gehen möchte:

 

"Da hob Lot seine Augen auf und sah die ganze Jordanaue; denn sie war überall bewässert, wie der Garten des HERRN, wie das Land Ägypten, bis nach Zoar hinab, bevor der HERR Sodom und Gomorra zerstörte."      1.Mose 13:10

 

"...dass sie Krieg führten mit Bera, dem König von Sodom, und mit Birsa, dem König von Gomorra, und mit Sinab, dem König von Adama, und mit Semeber, dem König von Zeboim, und mit dem König von Bela, das ist Zoar. Diese verbündeten sich im Tal Siddim, wo (jetzt) das Salzmeer ist.............Das Tal Siddim hatte aber viele Asphaltgruben; und die Könige von Sodom und Gomorra wurden in die Flucht geschlagen und fielen dort, und wer übrigblieb floh ins Bergland."     

     1.Mose 14:2,3,10

 

Es ist klar zu sehen, dass das Gebiet früher keine Wüste und kein totes Gebiet war, und das die Städte nicht unter der Oberfläche des Toten Meeres verschwunden sein können sondern außerhalb des Tals liegen. Selbst der bekannte jüdische Geschichtsschreiber Flavius Josephus schrieb im 1.Jhd AD, dass "die Städte immer noch zu sehen sind".

Bildquelle: ©Erwin Komarek Oktober 2012

An den Ufern des Toten Meeres kann man eine Menge dieser Löcher finden deren Oberfläche auf natürliche Weise eingebrochen ist oder durch Belastung, wie das darauf steigen, einfiel.

 

Wir wissen nicht, ob das Tal Siddim gänzlich ohne Wasser war oder ob es auch damals bereits ein Meer gab, wenngleich dieses Meer nicht mit dem Toten Meer von Heute zu vergleichen ist.

 

Da es damals ein fruchtbares Land war, müssen auch die Zuflüsse süßes Wasser ins Meer gebracht haben. Diese Zuflüsse existieren seit der Vernichtung der Städte nicht mehr da das Land öde geworden ist.

 

 

 

Es könnte sich um solche  "Asphaltgruben" handeln, wie sie oben beschrieben werden.

Bildquelle: ©Erwin Komarek Oktober 2012

Bildquelle: ©Erwin Komarek Oktober 2012

"Als nun die Morgenröte aufging, drängten die Engel Lot und sprachen: Mache dich auf, nimm deine Frau und deine beiden Töchter, die hier sind, damit du nicht umkommst in der Bestrafung dieser Stadt!"         1.Mose 19:15

 

und Lot floh mit seiner Familie nach Zoar (1.Mose 19:20-22)

 

 

und danach geschah dies, mit Folgen die noch bis zum heutigen Tag andauern:

 

"Und die Sonne ging auf über der Erde, als Lot nach Zoar kam. Da ließ der HERR Schwefel und Feuer regnen auf Sodom und Gomorra, vom HERRN, vom Himmel herab, und er zerstörte die Städte und die ganze Umgebung und alle Einwohner der Städte und was auf dem Erdboden gewachsen war."      1.Mose 19:23-25

 

"... und wie er dieses ganze Land mit Schwefel und Salz verbrannt hat, dass es nicht besät werden kann und nichts hervorbringt, dass kein Kraut darauf wächst, gleichwie Sodom, Gomorra, Adama und Zeboim umgekehrt worden sind, die der HERR in seinem Zorn und Grimm umgekehrt hat,"      5.Mose 29:22

 

"Wie Gott Sodom und Gomorra samt ihrer Nachbarschaft umgekehrt hat, so soll auch dort niemand wohnen und kein Menschenkind sich dort aufhalten! spricht der HERR."       Jeremia 50:40

 

"Darum, so wahr ich lebe, spricht der HERR der Heerscharen, der Gott Israels: Moab soll gewisslich wie Sodom werden und die Ammoniter wie Gomorra, nämlich ein Besitz der Nesseln und eine Salzgrube und eine ewige Wüste...."  Zephanja 2:9a

 

".. und auch die Städte Sodom und Gomorra einäscherte und so zum Untergang verurteilte, womit er sie künftigen Gottlosen zum warnenden Beispiel setzte."     2.Petrus 2:6

 

".. wie Sodom und Gomorra und die umliegenden Städte, die in gleicher Weise wie diese die Unzucht bis zum äußersten trieben und anderem Fleisch nachgingen, nun als warnendes Beispiel dastehen, indem sie die Strafe eines ewigen Feuers zu erleiden haben."   

Judas 7

 

So viel zur Aussage der Bibel.

 

Was wissen wir und wonach sollten wir suchen:

 

  • 4 Städte durch Schwefel, Salz und Feuer zerstört
  • Städte sind eingeäschert
  • In der Umgebung vom Toten Meer 
  • Wüstengebiet
  • Nichts wächst mehr
  • Niemand wohnt mehr in diesem Gebiet

und genau solche Orte, die genau auf die obigen Punkte passen wurden gefunden. Und mehr!

 

 

Dies ist eine Landkarte der Gegend rund um das Tote Meer.

 

Die Stellen der eingetragenen Städte wurden auf Grund der Funde platziert, wenngleich es natürlich nicht 100% beweisbar ist welche der Fundstellen jetzt tatsächlich Sodom und Gomorra sind; alleine auf Grund der Größe und der Reihenfolge ihrer Aufzählung in der Bibel wird die Benennung plausibel.

 

Alle diese Orte sind zu Asche verbrannt, wobei unzählige Schwefelbälle nur in den Flächen der ehemaligen Stadt gefunden werden.

 

Die Gegend ist heiß, trocken, salzig und ohne genießbares Wasser. Eine Folge des Ungehorsams der damaligen Bewohner und der Strafe Gottes über deren Verhalten.

 

"Er machte Ströme zur Wüste und Wasserquellen zu dürstendem Land, fruchtbares  Land zur Salzwüste wegen der Bosheit derer, die es bewohnten."   Psalm 107:33,34

Hier sehen Sie die älteste mir bekannte Aufnahme aus dem Jahre 1959 die jene Gegend zeigt in der wahrscheinlich die Stadt Gomorra angelegt war. 

 

Die Blickrichtung ist nahezu identisch mit der im obersten Bild. Das Bild zeigt die Gebäude in der linken Hälfte des Fotos.

 

Alle diese gebäudeähnlichen Strukturen bestehen aus zu Asche verbranntem Kalkstein.

 

Die Verbrennungshitze war so groß, dass dieses Muster einer "thermischen Ionisierung" entstand.

Erst bei Temperaturen um die 6000 Grad können sich solche Strukturen ausbilden.

 

Greift man die Strktur an, zerfällt die Asche. Die weiß-gelbliche Farbe entsteht aus dem verbrannten Kalkstein, dem, durch die Verbrennung entstandenen Gips und aus Schwefel.

Hier die Ansicht der riesigen Befestigungsmauer. Im Gebäude in der Bildmitte sind drei, nebeneinanderliegende Fensteröffnungen zu erkennen.

 

Typisch für die kanaanitische Bauweise ist die Doppelmauer, im unteren Bild sehr schön zu sehen.

 

 

Bildquelle: ©Erwin Komarek 2011


Bildquelle: ©Erwin Komarek 2011
 


Bildquelle: www.biblebelievers.org.au
 


Bildquelle: ©Erwin Komarek 2011
 


Bildquelle: www.arkdiscovery.com

Hier eine weitere Aufnahme der Stadtmauer von Gomorra.

Hier sehen wir die Überreste eines Zikkurats, eines Stufenturms der als Tempel diente.

 

Daneben die Reste eines Turmes.

 

 

 

 

 

 

Hier sehen sie eine Art Sphinx die etwas außerhalb der Stadt steht.

 

Sie ist direkt auf den Untergrund aufgesetzt, und besteht aus etwas weißeren, also hochwertigeren Sandstein als andere Gebäude in der Stadt.

 

Wie man auf diesem Foto auch deutlich sehen kann ist die Umgebung tot, kahl und ohne Leben.

 

Bis hierher kann es immer noch Zweifel geben ob es sich tatsächlich um Gebäude, noch dazu um jene aus dem biblischen Bericht handelt. Der nächste Fund sollte jedoch auch bei Skeptikern ein Umdenken einleiten.


Bildquelle: ©Erwin Komarek 2011

Die Bibel spricht von Feuer und Schwefel der vom Himmel fiel.

 

Hier ist ein Exemplar eines Schwefelballs, einer von Tausenden, wenn nicht sogar Millionen, die überall in den Wänden, Straßen und Gebäuden zu finden sind.

 

Allerdings nur in den Städten, nicht außerhalb im umgebenden Gebiet!!

 

 

 

 

Vulkanischer Schwefel kommt nur in kristalliner Form vor, ist gelb und hat einen Schwefelanteil von etwa 40%.

 

Dieser Schwefel ist zu Bällen zusammengepresst, ist weiß und hat einen Schwefelanteil von 98%!!   Nirgendwo in der Welt, außer hier, kann man solche Schwefelbälle finden.

Die Schwefelbälle sind fest in die Asche eingebettet. Umgeben sind sie von einem Brandring der durch die enorme Hitze des brennenden Schwefels entstand und der versteinert ist.

 

 

Die brennenden Schwefelbälle drangen in den Kalkstein ein und verbrannten diesen, wobei die Eintrittsöffnung langsam verschlossen wurde. Als dies geschah, erlosch der brennende Schwefelball mangels Sauerstoffzufuhr.

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