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KONTINENTALDRIFTTHEORIE

Heutzutage ist die Kontinentaldrift-Theorie, oder auch Plattendektonik genannt, eine von vielen anerkannten Theorien um die Evolutionslehre zu unterstützen.

 

Aber wie auch beim Grand Canyon ist es rein eine Frage, von welchem Standpunkt aus man das, was man sieht, erklärt: Aus evolutionistischer Sicht oder aus der Sicht der Bibel. Sehen wir uns im Weiteren einmal die Fakten an und deren mögliche Deutung.

 

 

 

Doch bevor wir uns näher mit den Antworten beschäftigen, wollen wir uns kurz die Geschichte ansehen, wie es zu der Idee kam, dass sich die Kontinente voneinander wegbewegen.

 

Der am frühesten erkannte Hinweis ist der Verlauf der Küsten von Südamerika und der Westküste Afrikas, die anscheinend perfekt zusammenpassen.

 

Der flämische Kartograf Abraham Ortelius gab in seiner Ausgabe seines Atlas Theatrum Orbis Terrarum von 1596 als Erster eine Plattenverschiebung, verursacht durch Erdbeben und Fluten, als mögliche Ursache an.

 

Oftmals wird auch Sir Francis Bacon der erste Hinweis zugeschrieben, jedoch bezoge er sich 1620 nur auf die Ähnlichkeit der beiden Küstengebiete (nach Keary und Vine, Global Tectonics, 1990, Blackwell Scientific Publications, Oxford).

 

Der Theologieprofessor Theodor Christoph Lilienthal gab 1756 in Königsberg die Ansicht kund, dass beide Kontinente einst beieinander waren. Deren Auseinanderbrechen brachte er mit einer biblischen Katastrophe in Verbindung.

Erklärung durch eine SintflutFakt istErklärung durch die Drifttheorie
Bei der Flut brachen die Brunnen der Tiefe auf, die Bewegung findet erst seit damals statt.Es gibt im Meer Brüche in der Erdkruste die sich bewegenKräfte im Erdmantel bewegen seit Jahrmillionen die Kontinente
Nach der Flut teilte sich die Erde, zuvor war es EIN Stück trockenes Land. Durch die Flut hob sich der Meeresspiegel und trennte die Verbindung. Das Aussehen der Erdoberfläche formte sich nach der Flut neu.Dieselben Tiere werden auf verschiedenen Kontinenten gefundenDer Urkontinent Pangäa war EIN Superkontinent. Seit Jahrmillionen trennen sich die Kontinente voneinander.


Snider-Pellegrini

Auch Alexander von Humboldt beschrieb 1801 und 1845 die Ähnlichkeit der Küsten Südamerikas und Afrikas, und er nahm an, dass ein katastrophaler Strom den Atlantik ausgewaschen hat. 1858 gab der US-Amerikaner Antonio Snider-Pellegrini die erste Karte heraus, auf der die Alte und die Neue Welt zusammenhängend zu sehen sind. Auch er nahm an, dass die biblische Flut die Ursache war, warum die Kontinente sich trennten.


Zeichnung von Pellegrini

In seiner Buchreihe "Das Antlitz der Erde" vertrat der österreichische Geologe Eduard Suess die Landbrückentheorie. Diese entstand, um das Vorkommen fossiler Tier und Pflanzen auf verschiedenen Kontinenten zu erklären.

 

Später gab er zwei große Landmassen als Ausgangspunkt an, wobei der südliche den Namen Gondwana-Land erhielt. In ihm sollen die südlichen Kontinente beinhaltet gewesen sein, sowie Landmassen, die später ins Meer abgesunken sein sollen.

Die hier farbig dargestellten Verbreitungsgebiete der fossilen Tiere Cynognathus, Mesosaurus, Glossopteris und Lystrosaurus sollen belegen, dass es diesen Kontinent Gondwana gegeben hat, und damit ein Beleg für die Existenz der Plattentektonik sein.

 

Da die Überreste dieser Tiere auf den verschiedenen Kontinenten gefunden wurden, entstand die Annahme, dass sich diese Tiere gemeinsam auf einem großen Kontinent entwickelt haben, der sich später teilte.


Alfred Wegener (1880-1930)

1915 veröffentlichte Alfred Wegener sein Buch "Die Entstehung der Kontinente und Ozeane". Darin folgerte Wegener, dass wegen der genauen Passung der Küstenlinie von Südamerika und Afrika, diese Teile eines größeren Kontinents gewesen sein könnten. Die Passung ist noch genauer, wenn man die Schelfränder, also die unter Wasser liegenden Teile betrachtet. 

 

Nach ihm wird die Theorie auch "Wegeners Kontinentaldrift-Theorie" benannt.

 

Hier sehen Sie eine Darstellung der Drift-Theorie.

 

Wenn man die oben ausgeführten Beweise betrachtet, kommt man zu dem Schluss, dass die Tiere und Pflanzen sich irgendwann in der Vergangenheit über die Kontinente verteilt haben.

 

Im vorliegenden Fall wird dies damit erklärt, dass alle Kontinente einst zusammen hingen.

 

 

Unterhalb sehen sie die Aufteilung in 7 Hauptplatten auf denen sich die Kontinente bewegen sollen. Die schwarzen Linien stellen die Bruchlinien in den Ozeanen dar. Von diesen bewegen sich die Platten angeblich in unterschiedlichen Richtungen voneinander weg oder zu einander hin.

 

Dieser Vorgang soll sehr langsam sein, von 1 bis zu 20cm pro Jahr. Gemessen wird dies durch die Erdmagnetumkehrung die man im Gestein angeblich nachweisen kann.

 

Dies ist der "Jetztzustand". Sollte die Theorie stimmen, müssten die Platten ihr Aussehen über all die Millionen von Jahren kaum verändert haben um ineinander zu passen. Es stellt sich dabei die Frage, wie konnten gerade die Kontinente mit ihrem heutigen Aussehen konstant bleiben, während rundherum alles im wahrsten Sinne "drunter und drüber ging"? Sollte sich die Form der Kontinente geändert haben, würden sie auch nicht mehr ineinander passen.

Die Frage stellt sich: Ist eine solche Verschiebung nachweisbar und welche andere Alternative gibt es zu dieser Theorie?

 

Vor allem, wenn es zu einer Verschiebung der Kontinente kam, hat dies tatsächlich 400 Millionen Jahre bis zum heutigen Aussehen gedauert?

 

Und gibt es einen Hinweis in der Bibel der ein solches Ereignis beschreibt?

 

Antworten darauf finden Sie in der anhängenden Rubrik "Drift-Theorie und die Bibel"