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C-14 METHODE

 

Unsere Atmosphäre beinhaltet unter anderem das Element Kohlenstoff, und zwar in der Art C12, C13 und eben C14. C12 macht dabei fast 99% des Gesamtinhaltes an Kohlenstoff aus. Was ist nun C14:

 Die Strahlung der Sonne trifft täglich auf unsere Atmosphäre, wobei ca. 10 kg Stickstoff in radioaktiven Kohlenstoff, eben C14, verwandelt wird. 

C14 verbindet sich danach mit Sauerstoff und wird dadurch zu radioaktives Kohlendioxid.

 

Dieses C14 fängt danach wieder an zu normalen, stabilen Stickstoff zu zerfallen. C14 ist somit die radioaktive Version von Kohlenstoff.

 

Diese Methode der Altersbestimmung durch den Zerfall von C14 zu bestimmen wurde in den 1950 Jahren von Willard Libby eingeführt.

 

Laboruntersuchungen zeigen, dass die Hälfte dieser Moleküle in etwa 5730 Jahren zerfallen ist. Dies wird die "Halbwertszeit" genannt. Nach weiteren 5730 Jahren zerfällt diese verbleibende Hälfte wiederum zur Hälfte und hinterlässt somit 1/4 des ursprünglichen C14. 

 

Dies setzt sich theoretisch immer weiter so fort, 1/8, 1/16 usw.; ein messbares Ergebnis das noch brauchbar ist, ist jedoch nach bereits 5-6 Halbwertszeiten erreicht. Das ist der Grund warum diese Methode nur für Altersbestimmungen bis ca. 40000 - 50000 Jahre anwendbar ist. Es ist somit unbrauchbar um Datierungen von Millionen Jahren und mehr zu bekommen.

 

Die Menge an C14 in der heutigen Atmosphäre wird auf ca. 0.0000765% berechnet. Die Annahme ist, dass dieselbe Menge in Pflanzen und Tieren gefunden werden seit jener Zeit, wo Pflanzen CO2 atmen und Tiere diese Pflanzen fressen.

 

Da die Sonneneinstrahlung täglich C14 erzeugt und dieses auf natürliche Art und Weise wieder zerfällt, allerdings langsamer als es erzeugt wird, muss es zu dem Punkt kommen wo sich Erzeugung und Zerfall die Waage halten. Diesen Zeitpunkt nennt man Equilibrium.

 

Zum besseren Verständnis ein Beispiel: Nehmen wir ein Fass das von unten bis nach oben in einem gleichen Abstand seitlich Löcher hat. Wenn Sie nun beginnen dieses Fass mit Wasser zu füllen, wird dieses Wasser auch bei den Löchern wieder ausfließen. Zu Beginn wird der Wasserspiegel steigen, ab einer gewissen Höhe, und somit einer gewissen Anzahl von Löchern im Fass, ist es jedoch nicht mehr möglich den Wasserspiegel zu heben. Das Wasser läuft durch die Löcher in gleicher Menge aus wie es oben eingefüllt wird. Dieser Punkt des Equilibriums kann nicht überschritten werden.

 

Das Selbe mit C14 in der Atmosphäre. Berechnungen zufolge sollte das Equilibrium, vom Erzeugen von C14 und dem gleichzeitigen Abbau, in einer gerade erschaffenen Erde nach etwa 30000 Jahren erreicht sein. Dem ist aber nicht so. Es ist heute mehr C14 in der Atmosphäre als vor 40 Jahren. Dies besagt, dass die Erde noch keine 30000 Jahre alt wäre!

 

Dies besagt aber auch, dass Tiere und Pflanzen die vor langer Zeit lebten weniger C14 in sich aufgenommen haben als Tiere und Pflanzen von heute. Alleine dieser Fakt gibt Probleme mit der C14 Datierung.

 

Der Kohlenstoff der Atmosphäre verbindet sich normalerweise mit dem Sauerstoff und erzeugt CO2 = Kohlendioxid. Pflanzen nehmen dieses CO2 auf und speichern es im Gewebe, wobei nur ein sehr geringer Teil des Kohlenstoffs das aufgenommen wird C14 ist. Tiere die solche Pflanzen fressen, speichern ihrerseits ebenfalls dieses CO2, das sie mit den Pflanzen aufnehmen, im Gewebe. Stirbt eine Pflanze oder ein Tier hört es auf CO2 aufzunehmen und das im CO2 enthaltene C14 fängt an in C12, nicht radioaktiven Kohlenstoff, zu zerfallen. Je älter ein Objekt ist, desto weniger C14 und desto mehr C12 sollte es somit enthalten. Aus dem Unterschied von C14 zu C12 soll das Alter abgelesen werden können.

1 Gramm C14 einer lebenden Pflanze, mit dem Geigerzähler gemessen, klickt 16x in der Minute. Ein Pflanze oder Tier bei der es 8x klickt wäre somit 5730 Jahre tot, da die Hälfte des C14 verschwunden ist = eine Halbwertszeit.

 

Dies klingt sehr einleuchtend, doch kommen wir hier zu zwei Problemen. Alle C14 Datierungen gehen von der heute in der Atmosphäre vorhandenen Menge aus. Die Menge an C14 in einem Fossil wird somit mit der Menge in der Atmosphäre verglichen, und aus dem Unterschied ergibt sich das Alter.

 

Die Wissenschaft setzt voraus und nimmt an, dass immer die gleiche Menge C14, in einer nicht nachvollziehbaren Atmosphäre, vorhanden war, und dass der Zerfall immer in der gleichen Geschwindigkeit, ohne Einflüsse von außen, von statten ging. Funde, die im Erdreich begraben wurden, können unter gewissen Umständen C14 abgeben oder aufnehmen; Proben müssen sorgfältigst gereinigt sein um genaue Messdaten zu bekommen (wir reden hier von Milligramm an Proben).... 

Die Menge an C14 in der Atmosphäre nimmt messbar zu. Dies kann auch mit dem Abnehmen der Stärke des Magnetfeldes zu tun haben. Sollte die Zerfallsrate nur um 10% falsch sein, ergibt dies am oberen Ende der Messskala Fehler von mehreren 10000 Jahren, und dies bei Daten von höchstens 50000 Jahren!

 

In den Medien kommen immer wieder die Meldungen von Funden die mit der C14 Methode auf tausende bis Millionen Jahre datiert wurden. Wie kann dies sein, wenn Datierungen nicht über 50000 Jahren möglich sind?

 

Nebenbei hören wir von denselben Wissenschaftlern andauernd von Naturkatastrophen, Eiszeiten oder gar Meteoriteneinschlägen mit katastrophalen Auswirkungen auf die Tier und Pflanzenwelt etc., und dennoch sollen die atmosphärischen Bedingungen immer gleich gewesen sein?

 

Es wird von der Wissenschaft auch angenommen, dass die Erde eine Art Wasserdampfschicht umgeben hat, diese jedoch hätte die Strahlung der Sonne absorbiert und die C14 Produktion drastisch verringert. Pflanzen und Tiere, die vor dem Zusammenbruch dieser Wasserdampfschicht gelebt haben, hätten somit weniger C14 aufgenommen und würden bei Messungen wesentlich älter eingeschätzt werden als sie tatsächlich sind.

Wir wollen und hier einige Fehlinterpretationen von C14 Untersuchungen ansehen:

 

Lebende Molluske Muscheln wurden auf ein Alter von 2300 Jahren datiert (Science, Nr.141, 1963)

 

Ein Seehund wurde auf 1300 Jahre datiert (Antarctic Journal, Nr.6, 1971)

 

Lebende Pinguine wurden auf 8000 Jahre datiert.

 

Das Schneckenhaus einer lebendigen Schnecke wurde 27000 Jahre datiert (Science, Nr.224, 1984)

 

Teile des Vollosovitch Mammuts wurden auf  29500 Jahre, andere Teile desselben Tieres auf 44000 Jahre datiert.

 

Teile des Dima "Baby" Mammuts wurden auf 40000 Jahre, andere auf 26000 Jahre datiert. Holz das neben dem Mammut gefunden wurde hatte ein angebliches Alter von ca.10000 Jahren.

 

Der untere Teil des Fußes des Raibank Greek Mammuts war 15380 Jahre alt. Die Haut und das Fleisch 21300 Jahre  (Natural History, September 1949)

 

Zwei Mammuts des Colorado Creeks, die Seite an Seite gefunden wurden: Eines war 22800 Jahre alt, das andere 16150 Jahre.

 

 

Was lässt sich zu dem obigen Beispielen sagen:

 

Bei Daten die bekannt sind, wurden mit der C14 Methode falsche Datierungen angezeigt.

 

Bei Daten, die nicht bekannt sind (Fossilien), wird vermutet, dass die C14 Methode richtige Daten liefert.

 

Soviel zur Altersdatierung mit der C14 Methode!!