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DARWINS BAUM DES LEBENS

Links sehen Sie die wahrscheinlich erste Skizze Darwins die den Baum des Lebens darstellen soll, oder anders gesagt, die Zeichnung stellt die Idee Darwins dar, dass sich alle Lebewesen von einem Urahnen, über einen langen Zeitraum hinweg, zu den heutigen Formen entwickelt haben.

 

Die Darstellung beruht auch auf der Theorie, dass sich in den untersten geologischen Schichten, die Vorfahren jener Tiere befinden die in den darüber liegenden geologischen Schichten zu finden sind.

 

Demnach müssten "unten" die einfachen Lebensformen eingebettet sein, und je näher man zur Erdoberfläche kommt die komplizierteren.

 

Darwins Vorstellung diesbezüglich wurde von einem Mann, 100 Jahre vor ihm, beeinflusst: Carolus Linnaeus. Er war Hauptverantwortlich für die Art und Weise wie wir, auch heute noch, Tiere und Pflanzen in verschiedene Gattungen einteilen.

 

 

Unterhalb ist dies anhand des Menschen und der Fruchtfliege anschaulich gemacht:

  Mensch Fruchtfliege      
Kingdom(Königreich) Tiere Tiere Pflanzen Pilze Bakterien
Phylum (Unterabteilung) Chordates (Wirbeltiere) Arthropode (Gliederfüßer)      
Klasse Mammals (Säugetiere) Insekten      
Ordnung Primaten (Herrentiere) Diptera (zweiflügelig)      
Familie Hominid (menschenartig) Drosophilids      
Gattung Homo (Mensch) Drosophila      
Spezies Sapiens (weise. klug) Melanogaster      

Nach Darwins Theorie gibt es keine Möglichkeit, dass der Phylum-Level von Anfang an da gewesen sein kann.

 

Der Fossilbericht zeigt aber genau das!

 

Die älteste Schicht (zw.500-600 Millionen Jahre, gemäß dem evolutionistischen Denkmodel), in dem mehrzellige Tiere erscheinen, ist das Kambrium. Zuvor, im Präkambrium, gibt es nur Lebewesen wie Blaualgen im Fossilbericht.

 

Obwohl Darwin dieses plötzliche Auftreten von mehrzelligen Tieren bereits bekannt war, wurde es erst in den 1980 Jahren in seiner vollen Tragweite erkannt. Auf Grund von Funden in Kanada, Nord-Grönland und vor allem Südchina, in dem sogar die ersten bekannten Wirbeltiere in der Kambriumschicht erscheinen. Andere gefundene Tiere, wie Trilobiten oder Kopffüßler, würde man in die Kategorie Phyla oder Klasse einteilen können. Von da an beginnt die Vielfalt der Lebewesen in den darüber liegenden Schichten, wobei auch hier z.B. Fische, Quallen etc. plötzlich auftreten, ohne dass es eine Entwicklung durch Zwischenformen gibt. Selbst bei Insekten kommen geflügelte und Insekten ohne Flügel vor - jedoch keine Zwischen- oder Übergangsformen.

Etwa 40, voneinander unterscheidbare Tierarten, wurden in dieser Schicht gefunden.

 

Alle diese Tiere des Kambriums erscheinen, ohne dass es Anzeichen von deren primitiven Vorfahren in den darunterliegenden Schichten gäbe. Sie erscheinen plötzlich wie aus dem Nichts. Dieses Ereignis wird die Kambrium-Explosion genannt.

 

Das Problem für Evolutionisten ist nicht nur das plötzliche Auftreten der Tiere, oder die Mannigfaltigkeit, sondern das bereits Phyla und Klassen von Beginn an erscheinen - laut Darwins Theorie wäre dies nicht möglich da höhere Level in der biologischen Hierarchie nach den niederen Levels auftreten müssten - Aber die Kambriumschicht zeigt das genaue Gegenteil. Sie stellt Darwins Baum des Lebens auf den Kopf.

 

Um Darwins Theorie zu retten haben Evolutionisten drei Erklärungen:

 

1. Der Fossilbericht im Präkambrium sei zu dürftig - Laut vieler bekannter Paläontologen ist dies nicht der Fall, es gibt genug Material, ca. 200 Millionen registrierte Fossilfunde von etwa 250.000 Arten. Gäbe es Vorfahren, wären sie längst gefunden worden.

 


Versteinerte Qualle

2. Die Vorfahren waren zu klein oder hatten weiche Körper, sodass sie nicht füsilierten.

Es gibt Funde von Bakterien in Gestein das 3 Milliarden Jahre alt sein soll, und es gibt viele Fossilien im Kambrium die Weichtiere (Quallen, Würmer) ohne erkennbares Skelett sind. So, auch dieses Argument ist nicht schlüssig.

 

 

3. Die molekular Phylogenie besagt, dass es molekularen Beweis von lebenden Organismen gibt, die auf einen gemeinsamen Vorfahren hunderte von Millionen Jahre vor dem Kambrium deuten. Diese Untersuchung, auf DNA, Proteine und Gene basierend, brachte jedoch ein verwirrendes Ergebnis. Verschiedene Auswertungen zeigen Ergebnisse die bizarr sind: z.B. Kaninchen kämen demnach in die Ordnung Herrentiere anstelle von Nagetieren, Seeigel wären Wirbeltiere und Kühe wären mit dem Wal näher verwandt als mit Pferden.

 

 

Die molekulare Phylogenie zeigt nicht das Bild eines Baumes sondern das ähnlich dem eines Spinnennetzes. Darwins Baum des Lebens wurde ungewollt vollständig entwurzelt!

 

Zusammengefasst:

 

Höhere Klassen von Tieren erscheinen, entgegen Darwins Theorie, im Kambrium, ohne ersichtliche Vorfahren oder Zwischenstufen, plötzlich wie "Geschaffen". Versuche einer Erklärung sind nicht stichhaltig, ja, haben sogar wie im Fall der molekular Phylogenese, mitgeholfen die Theorie des Baum des Lebens vollends zu entkräften. 

 

Zu Miller/Urey Experiment       Zu Der Birkenspanner       Zu Archäopteryx       Zu Darwins Finken

 

Zu Vierflügelige Fruchtfliege       Zu Homologie bei Wirbeltieren       Zu Häckels Embryos       Zu Pferdestammbaum      

 

Zu Paläoanthropologie

 

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