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DER PILTDOWN MENSCH

Dieser Schädel wurde 1908 von dem Rechtsanwalt Charles Dawson nahe der südenglischen Stadt Piltdown gefunden. Obwohl es Gegenmeinungen gab, wurde der Fund zunächst nach seinem Entdecker "Eoanthropus dawsoni" getauft und offiziell in den Stammbaum des Menschen aufgenommen.

Im Jahre 1953 wurde der Fund mittels der Radiokarbonmethode (C14) untersucht und man fand heraus, dass die Knochen nur wenige hundert Jahre alt waren und offensichtlich durch chemische Behandlung auf alt hin getrimmt worden waren.

Nebenbei wurde noch der lange gehegte Verdacht bestätigt, dass der Unterkiefer nicht von einem Menschen sondern von einem Affen stammte und das die Zähne angeschliffen wurden. Beides, Menschenschädel und Affenkiefer als ein einziger Schädel waren eine bewusste Täuschung.

Seit 1997 ist es durch einen Fund der dem des Piltown Knochen entsprach, ziemlich sicher, dass der damalige Kurator des Museums, Martin Hinton, den Fund gefälscht und vergraben hatte um Dawson lächerlich zu machen.

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