Zurück zu HOME

VIERFLÜGELIGE FRUCHTFLIEGE

Laut Darwin und Neo-Darwinisten sind die beiden Hauptmotoren die die Evolution antreiben Selektion und Mutation. Selektion bedeutet kurz gesagt "das Überleben des, an seine Umwelt besser angepassten Lebewesen, und das Aussterben des schlechter angepassten Lebewesen."

 

Mutation ist Veränderung des Erbguts, der DNA. Dadurch entstehen sog. Mutanten, dass sind Lebewesen, die sich von ihrer Elterngeneration in irgendeiner Art an ihren Äußeren oder Inneren unterscheiden.

 

Darwin glaubte, angelehnt an die Lehre des franz. Zoologen Jean Baptiste de Lemarck, dass neue Variationen von Lebewesen dadurch entstehen, das Teile des Körpers entweder stärker verwendet werden oder völlig außer Gebrauch kommen. Erst 1882, ein Jahr vor Darwins tot, erklärte der deutsche Zoologe August Weismann diese Theorie für falsch.

In seinem berühmten Experiment - er schnitt mehreren Generationen von Mäusen die Schwänze ab - und bewies dadurch, dass ein 'nicht gebrauchen' keine Mäuse mit kürzeren Schwänzen hervorbrachte. Er schrieb Veränderungen sogenannten "Keimzellen" zu. Durch Gregor Mendel wurde diese Vererbungslehre weiter bekannt und 1909 benannte William Johanssen diese Keime zum ersten Mal "Gene".

 

 

 

Ein Tier, bei dem äußere Veränderungen durch Mutation gründlich studiert wurden ist die Fruchtfliege, Drosophila melanogaster.

Bild: HarunYahya

Hier sehen Sie den vergrößerten Kopf einer solchen Fruchtfliege. Über viele Jahrzehnte gab es unzählige Versuche, Mutationen bei dieser Fliege hervorzurufen, etwa durch Radioaktivität, dem Einsatz von Chemie, etc.

 

Man wollte diesen Mechanismus der Evolution, die Mutation, in einer Art Zeitraffer herstellen, um dadurch ein besseres Verständnis zu bekommen. Es gab jedoch nie eine Neuentwicklung eines Organes, eine Verbesserung der Eigenschaften des Tieres oder sonst irgendeine Neuerung. 

Die Mutationen bezogen sich nur auf bereits vorhandene Informationen, genauer eine Degeneration, und in den überwiegenden Fällen wären die Tiere in der freien Natur nicht überlebensfähig.

 

Eine solche Mutation können Sie rechts sehen. Aus dem Kopf der Fliege wachsen deren Beine. Dies ist keine neue Information, aber eine enorme Einschränkung in ihrer Lebensweise, und auf keinen Fall förderlich. Solcherlei Ungeheuer, wie es Michael Pitman nannte, sind die Regel bei den Mutanten der Fruchtfliege.

Bild: HarunYahya

1915 entdeckte der Genetiker Calvín Bridges eine Fruchtfliege deren drittes Körpersegment ähnlich dem zweiten war, und wo sich die beiden kleinen Balanceflügel vergrößert hatten und wie Miniaturflügel aussahen. Diese plötzlich auftretende Mutation, genannt "Bithorax", wurde seit damals bewahrt.

 

1978 nahm der Genetiker Ed Lewis diese "Bithorax" Mutation und kreuzte sie mit einer weiteren Mutation, genannt "Postbithorax". Es entstand eine Fliege mit noch größeren Flügeln anstelle der Balanceflügel. Lewis fand schließlich heraus, dass, wenn man diese Fliege wiederum mit einer anderen Mutation, der sog. "Anterobithorax", kreuzt, eine Fliege erhält, die ein komplettes zweites Flügelpaar hervorbringt.

Lewis musste alle drei Mutationen hintereinander kreuzen um eine vierflügelige Fruchtfliege zu erzeugen, da eine solche Mutation in einem Schritt nicht möglich ist.

 

Es stellte sich heraus, dass alle drei Mutationen in der vierflügeligen Fruchtfliege ein großes Gen beeinflussen, das "Ultrabithorax". In einer normalen Fruchtfliege ist dieses Gen 'Angestellt', die Mutationen "Bithorax", "Anterobithorax" und "Postbithorax" drehen dieses Gen 'Ab', und dadurch entsteht aus den Balanceflügeln ein zweites Paar normaler Flügel.

 

Das "Ultrabithorax" an sich ist weit komplexer als man denken mag. Es besteht aus etwa 100 000 DNA Einheiten. Es ist am Ende ein weit verzweigtes Netzwerk, das verantwortlich dafür ist, welche körperlichen Eigenschaften erzeugt werden sollen. Zu Wissen wodurch das "Ultrabithorax" auf  'Aus' gedreht wird, erklärt nicht das Funktionieren des Netzwerkes, und wodurch tatsächlich ein weiteres Paar Flügel entsteht.

Bild: HarunYahya

Evolutionisten glauben, dass die zweiflügelige Fruchtfliege aus einer vierflügeligen Fruchtfliege 'evolviert' ist - das Beispiel wäre somit Evolution in die andere Richtung. Die Frage stellt sich natürlich, wer war der Vorfahre einer vierflügeligen Fruchtfliege?

 

Was jedoch in den Textbüchern nicht aufscheint ist die Tatsache, dass das zweite paar Flügel nicht gebrauchsfähig ist, da es keine Flugmuskulatur besitzt. Das Tier ist somit auf das Äußerste gehandicapt, da es auf Grund der fehlenden Balanceflügel und des unbrauchbaren zweiten Paar Flügel fast zu 100% fluguntauglich wird.

 

 

Hier sind noch zwei Aussagen von Wissenschaftlern die sich mit dem Fliegenforschungsprojekt beschäftigt haben:

 

Der evolutionistische Genetiker Gordon Taylor schrieb:

In all den Tausenden von Fliegenzüchtungsversuchen, die über 50 Jahre lang in vielen Teilen der Welt durchgeführt wurden, konnte das Aufkommen einer neuen Spezies niemals beobachtet werden... nicht einmal eines neuen Enzyms. *

 

Ein weiterer Forscher, Michael Pitman, bemerkte folgendes zum Scheitern der Taufliegenexperimente:

Morgan, Goldschmidt, Muller und andere Genetiker haben Generationen von Taufliegen extremen Umständen von Hitze, Kälte, Licht, Dunkelheit und Behandlung mit Chemikalien und Bestrahlung unterzogen. Jede Art von Mutation wurde erzeugt, von denen praktisch alle entweder belanglos oder definitiv schädlich waren. Menschlich erzeugte Evolution...? Kaum: Wenige der Ungeheuer, die die Genetiker hervorgebracht hatten, hätten außerhalb der Flaschen, in denen sie gezüchtet worden waren, überleben können. Die Praxis zeigte, dass Mutanten entweder sterben, unfruchtbar sind, oder zum natürlichen Typen zurückkehren.**

*. Gordon R. Taylor, The Great Evolution Mystery, New York: Harper & Row, 1983, S. 48  
**. Michael Pitman, Adam and Evolution, London: River Publishing, 1984, S. 70  

 

Zusammengefasst:

 

Die vierflügelige Fruchtfliege kommt in der Natur nicht vor, sie muss im Labor exakt gekreuzt werden um das Ergebnis zu bekommen. Dabei entsteht keine neue Information in der Fliege, etwas bereits vorhandene wird nur dupliziert. Dieses zweite paar Flügel ist jedoch ohne Flugmuskulatur und unbrauchbar.

 

Das Tier ist fast 100% fluguntauglich und würde in der Selektion ausgemerzt werden.

 

Es gibt viele weitere Versuche mit der Fruchtfliege, wobei unzählige Mutationen im Labor hervorgerufen wurden. Keine einzige davon brachte jedoch eine positive Veränderung am Äußeren der Fliege hervor, alle waren schädlich und brachten gegenüber ihren "gesunden" Artgenossen nur Nachteile.

 

 

 

Zu Miller/Urey Experiment       Zu Der Birkenspanner       Zu Darwins Baum des Lebens       Zu Archäopteryx       Zu Darwins Finken

 

Zu Homologie bei Wirbeltieren       Zu Häckels Embryos       Zu Pferdestammbaum       Zu Paläoanthropologie

 

Zurück zu HOME